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Hampton Court Palace

Hampton Court Palace

📍 Richmond upon Thames, London, England 📅 Gebaut im Jahr 1515

Der königliche Vergnügungspalast von Heinrich VIII.

Der Name Hampton Court Palace ist in der englischen Geschichte absolut untrennbar und für alle Zeiten mit der überlebensgroßen, dominanten und oft furchteinflößenden Figur von König Heinrich VIII. (Henry VIII) verbunden. Interessanterweise wurde der Palast ursprünglich im frühen 16. Jahrhundert gar nicht vom König selbst, sondern von seinem damals mächtigsten Minister, dem extrem ehrgeizigen Kardinal Thomas Wolsey, in Auftrag gegeben und erbaut. Wolseys erklärtes, hochmütiges Ziel war es damals, den mit Abstand prunkvollsten, größten und feinsten Palast in ganz England zu erschaffen – ein Bauwerk, das in seiner Pracht und seinem schieren Ausmaß selbst die eigenen, offiziellen Residenzen des Königs völlig in den Schatten stellen sollte. Als Kardinal Wolsey im Jahr 1529 jedoch massiv in Ungnade fiel (primär, weil er absolut kläglich daran scheiterte, die vom König so dringend gewünschte Annullierung seiner Ehe mit Katharina von Aragón vom Papst zu erwirken), "schenkte" er in einem völlig verzweifelten, letzten Versuch, sein eigenes Leben und seine Position zu retten, den gesamten, unfassbar wertvollen Palast kurzerhand dem König. Heinrich nahm dieses gigantische Geschenk nur allzu gerne an – und ließ den armen Wolsey wenig später trotzdem wegen Hochverrats verhaften. Heute ist Hampton Court einer von nur noch zwei absolut authentisch erhaltenen Palästen aus der schier endlosen Liste von Besitztümern, die König Heinrich VIII. einst sein Eigen nannte (der andere erhaltene ist der wesentlich kleinere St James's Palace mitten in London).

Nachdem Heinrich den Palast übernommen hatte, ließ er ihn augenblicklich und extrem massiv erweitern und umgestalten, um ihn in einen unvorstellbar luxuriösen, riesigen Veranstaltungsort zu verwandeln, der fast ausschließlich für sein persönliches Vergnügen, für wochenlange, rauschende Feste und als komfortable Basis für ausgedehnte königliche Jagden konzipiert war. In der Folgezeit wurde dieser Palast unweigerlich zur primären, dramatischen Kulisse für die mit Abstand extremsten, intimsten und folgenreichsten Ereignisse seiner gesamten, langen und blutigen Regentschaft. Genau hier, hinter diesen Mauern, brachte seine geliebte dritte Ehefrau, Jane Seymour, endlich den so jahrelang verzweifelt ersehnten männlichen Thronfolger (den späteren König Eduard VI.) gesund zur Welt. Tragischerweise verstarb sie jedoch nur knapp zwei Wochen nach dieser so erhofften Geburt genau hier im Palast an einer Infektion; ihr Herz, so wird bis heute fest behauptet, sei tief unter dem alten Altar der historischen Chapel Royal (der Königlichen Kapelle) begraben worden. Es war im Übrigen auch exakt in dieser Kapelle, als Heinrich gerade andächtig der Heiligen Messe beiwohnte, als ihm von seinen Beratern heimlich jener verhängnisvolle kleine Zettel zugesteckt wurde, der seine fünfte Ehefrau, die blutjunge Catherine Howard, des feigen und hochverräterischen Ehebruchs bezichtigte.

Die Spukgalerie (The Haunted Gallery)

Wenn man schon von der unglücklichen Catherine Howard spricht: Man erzählt sich seit vielen Jahrhunderten hartnäckig, dass genau dieser Palast bis heute die endgültige Heimat ihres extrem ruhelosen, weinenden Geistes ist. Die alte, schaurige und weithin bekannte Geschichte besagt Folgendes: Unmittelbar nach ihrer schockierenden Verhaftung in ihren eigenen Gemächern riss sie sich in einem Moment der reinen, unbändigen Panik mit letzter Kraft von ihren bewaffneten Wachen los und rannte völlig verzweifelt den langen, dunklen Korridor hinunter – jenen Flur, der aus genau diesem Grund heute weltweit als die berühmte Haunted Gallery (die Spukgalerie) bekannt ist. Während sie rannte, schrie sie laut und weinend nach der Gnade und der Vergebung des Königs. Heinrich jedoch, der sich zu diesem Zeitpunkt nur wenige Meter entfernt in der Kapelle stoisch im stillen Gebet befand, ignorierte ihre markerschütternden, flehenden Schreie völlig kaltblütig und ließ sie wenig später in London enthaupten. Zahlreiche moderne Besucher und auch viele langjährige Angestellte des Palastes berichten bis zum heutigen Tag immer wieder sehr glaubhaft davon, genau in diesem spezifischen, dunklen Korridor urplötzlich einen unerklärlichen, eisigen Temperaturabfall (einen sogenannten Cold Spot) zu spüren oder in stillen Momenten ganz leise, geisterhafte, weit entfernte Schreie zu hören. Diese Geschichte bleibt zweifellos eine der mit Abstand berühmtesten, am besten dokumentierten und am intensivsten diskutierten Geistergeschichten in ganz Großbritannien und wurde im Laufe der Jahrzehnte von zahllosen professionellen, paranormalen Untersuchungsteams mit modernster Ausrüstung ausführlich erforscht.

Der gigantische Große Saal (The Great Hall) und die rauen Tudor-Küchen

Der extrem beeindruckende Große Saal (The Great Hall) in Hampton Court ist tatsächlich der absolut letzte verbliebene, originale mittelalterliche Saal dieser enormen Größenordnung in ganz England, der noch heute regelmäßig für offizielle Anlässe genutzt wird. Mit seiner atemberaubenden, filigranen und handgeschnitzten Holzdecke (einer sogenannten Hammer-Beam-Roof) war er über Jahrzehnte hinweg das absolut pulsierende, laute und farbenprächtige Zentrum des gesamten, englischen Hoflebens. Interessantes Detail für Literaturfans: Keine Geringere als William Shakespeares eigene Theaterkompanie, die weithin bekannten 'King's Men', führten in genau diesem prächtigen Saal im Jahr 1603 exklusiv mehrere ihrer berühmten Stücke für den nachfolgenden König Jakob I. auf. Die extrem hohen, kühlen Steinwände des Saals sind auch heute noch fast durchgehend mit der absolut unbezahlbaren und extrem gut erhaltenen Wandteppich-Serie "Die Geschichte von Abraham" behangen, welche damals persönlich von Heinrich VIII. in Auftrag gegeben wurde und in die großzügig unzählige, echte Goldfäden eingewoben wurden, die im Kerzenlicht funkelten. Wenn Sie diesen Saal besuchen, vergessen Sie keinesfalls, Ihren Blick auch nach ganz oben zu richten, um nach den sogenannten 'Eavesdroppers' (den Lausern) Ausschau zu halten – dies sind viele kleine, extrem detailreich geschnitzte, oft recht grimmig dreinblickende menschliche Köpfe, die direkt in die hohen Holzbalken der Decke integriert wurden und denen nachgesagt wurde, sie würden stets stumm, aber aufmerksam von oben herab nach hochverräterischem Geflüster der Höflinge lauschen.

Aber selbst der prunkvollste, königliche Palast funktioniert am Ende des Tages nur dann reibungslos, wenn der Magen gefüllt ist. Tief unten in den weitläufigen Kellergewölben, im verborgenen 'Downstairs'-Bereich, befinden sich die schier endlosen, gigantischen Tudor-Küchen (Tudor Kitchens), die ein absolutes Meisterwerk der damaligen, mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Logistik darstellen. Zur absoluten Hochzeit unter König Heinrich mussten genau diese Küchen zweimal täglich völlig verlässlich den gesamten, enorm angewachsenen Hofstaat – das waren oft weit über 600 hungrige Personen! – pünktlich mit warmem Essen versorgen. Das bedeutete in der rauen, alltäglichen Praxis: Unzählige, komplette Ochsen wurden gleichzeitig auf gigantischen, eisernen Drehspießen über offenen, lodernden Feuern geröstet, jeden Tag wurden Hunderte von großen Laiben frisches Brot in speziellen Öfen gebacken, und in den kühlen, riesigen Vorratskellern wurden buchstäblich Tausende von Gallonen an starkem, selbstgebrautem Bier sicher gelagert (denn Bier war in der damaligen Zeit durch den Brauprozess weitaus sauberer, keimfreier und sicherer zu trinken als das meist stark verschmutzte, einfache Trinkwasser). Heute sind genau diese historischen, riesigen Küchen an vielen Wochenenden im Jahr erfreulicherweise oft wieder dicht erfüllt vom extrem authentischen, verlockenden Geruch nach gebratenem, fettigem Fleisch und starkem Holzrauch, wenn speziell ausgebildete, historische Köche in absolut originalgetreuer Tudor-Gewandung den faszinierten Besuchern anschaulich historische, oft sehr raue kulinarische Techniken demonstrieren.

Die unglaubliche Astronomische Uhr (The Astronomical Clock)

Hoch oben an einem Turm im sogenannten Clock Court (dem Uhrenhof) hängt völlig unübersehbar die wahrhaft majestätische und extrem komplexe Astronomische Uhr, die dort bereits im Jahr 1540 feierlich installiert wurde. Für die damalige Tudor-Epoche stellte diese gigantische Uhr ein absolutes technologisches Wunderwerk und ein Meisterstück der Feinmechanik dar. Sie begnügt sich keineswegs damit, einfach nur die aktuelle Uhrzeit anzuzeigen; sie ist so hochkomplex konstruiert, dass sie zudem den exakten Wochentag, den aktuellen Monat, die genaue Anzahl der vergangenen Tage seit Beginn des Jahres, die hochaktuelle Mondphase, die genaue astronomische Position der Sonne im jeweiligen Tierkreiszeichen und – was für einen wichtigen Palast direkt am Flussufer extrem entscheidend und wichtig war – die absolut exakte Zeit des Hochwassers (der Flut) an der fernen London Bridge anzeigt. Diese faszinierende, mechanische Konstruktion funktioniert erstaunlicherweise nach unzähligen, aufwendigen Restaurierungen noch bis zum heutigen Tag und dient jedem Betrachter als absolut greifbare, tickende Erinnerung an die extrem ausgeprägte wissenschaftliche Neugier, den großen Erfindergeist und den intellektuellen Aufbruch am ehrgeizigen Hofe der englischen Renaissance.

Der Barockpalast: Ein offener Rivale für Versailles

Wer das Schloss umrundet, wird feststellen, dass eine exakte Hälfte von Hampton Court optisch völlig anders und stark befremdlich im Kontrast zum Rest aussieht. Dies liegt daran, dass im späten 17. Jahrhundert das ehrgeizige Herrscherpaar König Wilhelm III. (William III) und Königin Maria II. (Mary II) den damals mit Abstand berühmtesten, teuersten und besten Architekten des Landes, Sir Christopher Wren (der später auch die ikonische St Paul's Cathedral in London entwarf), hochoffiziell damit beauftragten, Hampton Court radikal und fast komplett neu zu erbauen. Ihr absolut ehrgeiziges, königliches Ziel war es, einen extrem modernen, weiten und lichtdurchfluteten Barockpalast zu erschaffen, der es in Sachen Pracht, Luxus und Modernität absolut problemlos mit dem weltberühmten, französischen Palast von Versailles aufnehmen konnte. Sie begannen hastig damit, die alten, dunklen königlichen Privatgemächer von Heinrich völlig niederzureißen, doch glücklicherweise (aus heutiger historischer Sicht) ging ihnen schlichtweg das Geld aus, bevor sie dazu kamen, auch noch den historischen Großen Saal komplett zu zerstören. Das bemerkenswerte Resultat dieser halben Baustelle ist ein heute absolut einzigartiges, hybrides Gebäude: Die eine Hälfte des Komplexes ist eine klassische, sehr wehrhafte und fast schon düstere Tudor-Festung aus tiefrotem Backstein, während die andere, neuere Hälfte ein extrem eleganter, weitläufiger und heller Barockpalast aus feinstem, fast weißem Portland-Stein ist.

Das unbestrittene, absolute optische Highlight dieses viel neueren, barocken Abschnitts ist das prächtige, offene Treppenhaus (die sogenannte King's Staircase). Sie ist vollständig verziert mit absolut atemberaubenden, extrem farbenfrohen und raumfüllenden Wandgemälden des Künstlers Antonio Verrio. Diese zeigen in sehr großen Bildern das historische Thema "Der Sieg des Alexander" – was in Wahrheit natürlich nichts anderes als eine überaus offensichtliche, stark schmeichelhafte und nur wenig subtile, politische Allegorie auf die eigenen, vielen glorreichen militärischen Triumphe von König Wilhelm III. auf den Schlachtfeldern Europas war. Direkt im Anschluss daran befindet sich die große Wachkammer des Königs (die King's Guard Chamber). Hier wird eine schier unglaubliche, riesige Sammlung absolut tödlicher, aber wunderschöner historischer Waffen präsentiert – darunter Hunderte von blitzenden Musketen, verzierten Pistolen und scharfen Schwertern. Diese sind nicht einfach nur gelagert, sondern von einem gewissen John Harris, einem hochspezialisierten, meisterhaften Waffenschmied, der normalerweise exklusiv für den Tower of London arbeitete, in extrem kunstvollen, geometrischen und faszinierenden dekorativen Mustern fast schon wie echte Kunstwerke an den riesigen Wänden arrangiert worden.

Die historische Chapel Royal (Königliche Kapelle)

Die wunderschöne Chapel Royal (die offizielle Königliche Kapelle des Palastes) wird seit über unglaublichen 450 Jahren völlig ununterbrochen und durchgehend für regelmäßige, kirchliche Gottesdienste genutzt. Sie besticht jeden Besucher sofort durch eine absolut atemberaubende, extrem farbenfrohe und handgearbeitete Decke aus edlem Holz und feinstem, bemaltem Gips, die noch direkt von Heinrich VIII. persönlich in Auftrag gegeben und teuer bezahlt wurde. Genau an diesem heiligen, extrem historischen Ort war es, als der damalige Erzbischof Cranmer in einem extrem kritischen, historischen Moment im Jahr 1540 dem König völlig unerwartet jenen fatalen Brief aushändigte, in dem seine fünfte Frau, die blutjunge Catherine Howard, des heimtückischen Ehebruchs bezichtigt wurde. Trotz dieser teilweise sehr blutigen, dunklen und dramatischen Geschichte ist die Kapelle auch heute noch ein absolut friedlicher, lebendiger und aktiver Ort des stillen Gebets und der Andacht, an dem traditionsgemäß jeden Sonntag große, reguläre Gottesdienste feierlich abgehalten werden.

Die weitläufigen Gärten und der legendäre Irrgarten (The Maze)

Der riesige Palastkomplex ist fast vollständig von unglaublichen, über 24 Hektar (60 Acres) großen, absolut weltberühmten, formalen und extrem gepflegten Gartenanlagen umgeben, die sich in sanften Terrassen bis direkt an das ruhige Ufer der majestätischen Themse (River Thames) hinab erstrecken.

  • Der große Irrgarten (The Maze): Dieser legendäre Heckenirrgarten wurde bereits in den späten 1690er Jahren liebevoll gepflanzt und gilt heute offiziell als der absolut älteste noch erhaltene und voll funktionsfähige Heckenirrgarten im gesamten Vereinigten Königreich. Zur großen Überraschung vieler leichtfertiger Besucher ist er noch immer extrem schwer (und oftmals auch extrem frustrierend) zu lösen. Er verwirrt und in die Irre führt nun schon seit über 300 Jahren fast jeden unvorbereiteten Gast auf charmante Weise. Im Durchschnitt benötigt ein normaler Besucher etwa gute 20 Minuten stetigen Herumirrens, um endlich das ersehnte, kleine Zentrum in der Mitte zu erreichen.
  • Der gigantische Weinstock (The Great Vine): Im fernen Jahr 1768 von dem überaus berühmten Landschaftsarchitekten 'Capability' Brown in die Erde gepflanzt, ist dieser riesige Weinstock der Sorte 'Black Hamburg' heute absolut hochoffiziell als der größte und umfangreichste einzelne Weinrebenstock der gesamten Welt anerkannt. Erstaunlicherweise produziert dieser extrem alte Baum auch nach weit über zwei Jahrhunderten in absolut jedem Herbst noch immer verlässlich eine riesige, süße Ernte an hervorragenden, dunklen Trauben, welche im Anschluss exklusiv in den Souvenirshops des Palastes an glückliche Besucher verkauft werden.
  • Der Real Tennis Court (Der historische Tennisplatz): Der Palast beherbergt auf seinem riesigen Gelände stolz den mit Abstand absolut ältesten Real Tennis-Platz der Welt, der sich heute noch immer im aktiven, regelmäßigen Gebrauch befindet (er wurde bereits im Jahr 1625 massiv erbaut). Bei Real Tennis (manchmal auch Court Tennis genannt) handelt es sich um die ursprüngliche, oft sehr viel kompliziertere, klassische mittelalterliche Version des heutigen, modernen Tennissports, die mit wesentlich schwereren, asymmetrischen Schlägern, massiven Bällen und völlig anderen, hochkomplexen Regeln in einem geschlossenen Raum gespielt wird. Wenn Sie viel Glück haben, können Sie bei einem Besuch oft durch ein kleines Netzfenster zusehen, wie hochkonzentrierte Mitglieder des exklusiven Palast-Clubs dort gerade ein hitziges, historisches Match austragen.
  • Die Wappentiere des Königs (The King's Beasts): Wenn Sie sich dem Haupteingang des Palastes nähern und die historische, steinerne Brücke zum ersten Torhaus überqueren, werden Sie sofort sehr imposant von zehn großen, furchteinflößenden Steinstatuen begrüßt. Diese Statuen stellen heraldische (wappenkundliche) und oft extrem mythische Tiere dar (die sogenannten King's Beasts) und repräsentieren auf sehr stolze Weise die lange, ehrwürdige königliche Abstammung, Ahnenreihe und dynastische Verbindung von Heinrich VIII. und seiner Frau Jane Seymour.

Wichtige Besucherinformationen und Tipps zur Anreise

Hampton Court Palace liegt zwar streng genommen nicht mehr im engen Stadtzentrum, ist aber dennoch extrem einfach, schnell und bequem von der Londoner Innenstadt aus zu erreichen.

  • Die einfachste Anreise (Getting There): Der absolut bequemste, schnellste und bei Weitem beliebteste Weg ist die Fahrt mit dem regulären Vorortzug ab dem riesigen Londoner Bahnhof Waterloo direkt bis zur Endstation 'Hampton Court'. Die entspannte Fahrt dauert nur etwa sehr angenehme 35 Minuten, und von der dortigen Bahnstation aus ist es nur noch ein extrem kurzer, etwa 5-minütiger, wunderschöner und malerischer Spaziergang direkt über die Brücke der Themse bis zum imposanten Haupteingang des Palastes.
  • Der Magische Garten (Magic Garden): Ein absoluter Geheimtipp: Wenn Sie die Anlage gemeinsam mit kleineren Kindern besuchen, dürfen Sie den sogenannten Magic Garden auf dem riesigen Gelände unter gar keinen Umständen verpassen! Es handelt sich hierbei um einen absolut immersiven, atemberaubend gestalteten und extrem fantasievollen Abenteuerspielbereich, der von riesigen mythischen Bestien "bewohnt" wird, komplett ausgestattet mit steilen Rutschen, kleinen Türmen, die man spielerisch erobern und stürmen kann, und sogar einer extrem realistisch gestalteten, großen und feurigen Drachenhöhle.
  • Wichtige Tipps zum Ticketkauf (Ticket Tips): Der gesamte Palastkomplex (mit seinen zwei riesigen, völlig unterschiedlichen Hälften) sowie die schier endlosen Gärten sind in ihrer schieren Fläche absolut gigantisch. Sie sollten für einen Besuch unbedingt und realistisch absolut mindestens 3 bis 4 volle, nicht gehetzte Stunden einplanen, um auch nur ansatzweise wirklich alles Wichtige sehen und aufnehmen zu können. Es wird zudem von der Verwaltung absolut dringend und nachdrücklich empfohlen, die Eintrittstickets immer bereits weit im Voraus bequem online zu kaufen, um den extrem langen, oft ermüdenden Warteschlangen an den Kassenhäuschen (besonders im Hochsommer) elegant zu entgehen.