Das ultimative Symbol der Deutschen Romantik
Es gibt in ganz Deutschland nur sehr wenige Anblicke, die derart bewegend, nostalgisch und stimmungsvoll sind wie die gewaltigen, roten Sandsteinruinen des Heidelberger Schlosses (Schloss Heidelberg), wenn sie im warmen, goldenen Licht des Sonnenuntergangs sanft hoch über dem dunklen Wasser des Neckars erglühen. Majestätisch und scheinbar völlig zeitlos etwa 80 Meter hoch am bewaldeten Nordhang des Königstuhls thronend, dominiert das alte Schloss absolut unangefochten die gesamte malerische Skyline der historischen Universitätsstadt tief unten im Tal. Es ist in der modernen Wahrnehmung jedoch weit mehr als nur ein einfaches, altes Schloss oder eine gewöhnliche Ruine; es ist zum alles überragenden, prägenden und absoluten Paradebeispiel und Symbol der gesamten Bewegung der Deutschen Romantik avanciert. Es ist exakt jener einzigartige, magische Ort, an dem die ungebändigte, wuchernde Schönheit der wilden Natur und die tiefe, melancholische Traurigkeit des unaufhaltsamen, menschlichen Verfalls auf absolut perfekte und hochgradig poetische Weise ineinanderfließen und miteinander verschmelzen. Über viele lange Jahrhunderte hinweg wurden unzählige berühmte Dichter, brillante Künstler und rastlose Reisende aus aller Welt (darunter unter anderem der amerikanische Schriftsteller Mark Twain sowie der legendäre britische Maler J.M.W. Turner) fast schon magisch von den verfallenden, efeuumrankten Türmen und den langsam überwuchernden, moosigen Terrassen angezogen, in denen sie alle eine extrem tiefgründige, schmerzhaft schöne und philosophische Erinnerung an die unabwendbare Vergänglichkeit der Zeit und alles menschlichen Strebens fanden.
Ein echtes Meisterwerk, brutal zerstört durch Krieg und die unbarmherzige Natur
Die weitreichende, extrem komplexe und faszinierende Baugeschichte des Heidelberger Schlosses liest sich im Grunde wie eine schier endlose, fast schon unglaubliche Tragödie von absolut epischen, unvergleichlichen Ausmaßen. Die allerersten, bescheidenen historischen Ursprünge der ursprünglichen Burganlage reichen gesichert bis in das sehr frühe 13. Jahrhundert zurück. Für einen schier unvorstellbar langen Zeitraum von vollen 500 Jahren diente dieser strategisch extrem wichtige Ort ununterbrochen als die offizielle, prunkvolle Residenz und das unangefochtene Machtzentrum der mächtigen Kurfürsten (Prince Electors) von der Pfalz – was in jener Zeit unbestritten eine der politisch und militärisch absolut mächtigsten, reichsten und einflussreichsten Regionen im gesamten Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation darstellte. Im kontinuierlichen Verlauf dieser vielen, ereignisreichen Jahrhunderte entwickelte und vergrößerte sich die einstige, doch eher schlichte, raue und rein verteidigungsorientierte mittelalterliche Trutzburg völlig organisch in einen absolut atemberaubenden, luxuriösen und extrem extravaganten Renaissance-Palast. Ganz besonders der sogenannte Ottheinrichsbau (benannt nach Kurfürst Ottheinrich), mit seiner weltweit gerühmten, extrem aufwendigen, reich verzierten und plastischen Fassade voller lebensgroßer Statuen und komplexer biblischer Szenen, wird bis zum heutigen Tag von führenden Kunsthistorikern völlig einstimmig als eines der absolut feinsten, reifsten und bedeutendsten Architektur-Meisterwerke der gesamten deutschen Renaissance-Epoche angesehen.
Doch die unglaubliche Pracht, die immense Macht und die scheinbare Unverwundbarkeit des Schlosses wurden im späten 17. Jahrhundert buchstäblich, brutal und endgültig in tausend Stücke zerschmettert. Während der furchtbaren, extrem zerstörerischen und chaotischen Wirren des Dreißigjährigen Krieges und im direkten Anschluss daran im sogenannten Pfälzischen Erbfolgekrieg (War of the Palatine Succession), wurde das einst so stolze Schloss mehrfach belagert, schwer unter Beschuss genommen, gewaltsam eingenommen und gnadenlos bombardiert. In den extrem dunklen, kriegerischen Jahren 1689 und dann noch einmal völlig vernichtend im Jahr 1693 ließen gut ausgerüstete, französische Truppen unter dem strikten Befehl von König Ludwig XIV. (dem sogenannten Sonnenkönig) die massiven, alten Festungsmauern des Schlosses völlig absichtlich und mit immensem Einsatz neuester Sprengstoffe systematisch in die Luft sprengen und steckten die gesamten, prächtigen Palastgebäude mutwillig in Brand. Als wäre diese unfassbare, vom Menschen verursachte totale Zerstörung nicht bereits Strafe und Tragödie absolut genug gewesen, versetzte die unbarmherzige, blinde Natur der stolzen Ruine letztendlich den allerletzten, tödlichen und besiegelnden Todesstoß. Im Jahr 1764 schlug während eines extrem schweren, dunklen Gewitters ein massiver Blitz ohrenbetäubend genau in das Schloss ein und entfachte augenblicklich ein verheerendes, unkontrollierbares Feuer, welches auch noch den allerletzten, kläglichen Rest der gerade mühsam neu wiederaufgebauten Dächer komplett und restlos verzehrte. Die damals regierenden Kurfürsten, die dieses Unglück als ein unheilvolles Zeichen betrachteten, gaben den Standort Heidelberg daraufhin endgültig, frustriert und für immer auf, verlegten ihre neue, prunkvolle Residenz in die moderne, planmäßig angelegte Stadt Mannheim in der flachen Rheinebene, und das alte Schloss wurde fortan seinem traurigen Schicksal und dem langsamen, endgültigen Verfall als romantische Ruine völlig wehrlos überlassen.
Im aufkeimenden 19. Jahrhundert wurde schließlich – und das war damals eine äußerst ungewöhnliche, fast schon revolutionäre denkmalpflegerische Entscheidung – nicht etwa der Versuch unternommen, das alte Schloss künstlich wieder komplett in seiner einstigen, fehlerfreien Pracht neu zu errichten (was damals durchaus technisch möglich gewesen wäre). Stattdessen entschieden sich die verantwortlichen Konservatoren und Denkmalschützer ganz bewusst und sehr entschieden dafür, das Gebäude dauerhaft exakt als diese beeindruckende Ruine zu erhalten und baulich zu sichern. Diese weitreichende Entscheidung war absolut massiv und maßgeblich von den starken, neuen philosophischen und ästhetischen Überzeugungen der florierenden Romantik beeinflusst, die fest davon ausging, dass genau dieser offene, ungeschönte Verfall, der ruinöse Zustand selbst und die überwuchernde Natur einen völlig einzigartigen, extrem hohen und unvergleichlichen ästhetischen, künstlerischen und historischen Eigenwert besaßen, den es unbedingt zu konservieren galt.
Das Große Fass (The Great Tun)
Eines der absolut berühmtesten, bekanntesten und zugleich auch zweifellos skurrilsten und exzentrischsten Ausstellungsstücke und Attraktionen des gesamten, riesigen Schlosses ist das legendäre Große Fass (The Great Tun), ein gigantisches, hölzernes Weinfass von monströsen Ausmaßen, das sich tief in den kühlen, riesigen Schlosskellern verbirgt. Es wurde im Jahr 1751 von hunderten Eichenstämmen gebaut und ragt mit seinen gewaltigen Maßen beeindruckende sieben Meter in die Höhe und gut acht Meter in die Breite. Es besitzt das schier unglaubliche, unfassbare Fassungsvermögen von weit über 220.000 Litern (was etwa 58.000 Gallonen entspricht). Sein ganz profaner, ursprünglicher Zweck war es jedoch nicht, guten Wein reifen zu lassen, sondern vielmehr den sogenannten 'Zehntwein' – also die flüssigen Steuern, die von den hart arbeitenden, einfachen Weinbauern in der gesamten, umliegenden Region verpflichtend in Form von Naturabgaben abgeliefert werden mussten – zentral und sicher zu sammeln und zu lagern.
Um die schiere, gigantische Dimension dieses Fasses noch weiter zu betonen, wurde auf der flachen Oberseite des Fasses sogar eine große, funktionierende Tanzfläche (Dance floor) gezimmert, auf der Besucher bis heute ausgelassen tanzen können. In der Geschichte ist das Fass jedoch absolut untrennbar und für immer mit der amüsanten Figur von Perkeo verbunden, dem legendären, äußerst trinkfesten Hofnarren des damaligen Kurfürsten Karl Philipp. Eine alte, sehr beliebte Legende erzählt, dass Perkeo – der von kleiner, zwergenhafter Statur und ursprünglich aus Tirol eingewandert war – über die wundersame Fähigkeit verfügte, täglich riesige, geradezu unmenschliche Mengen an Wein zu trinken, ohne dabei jemals auch nur im Ansatz sichtlich betrunken oder beeinträchtigt zu wirken. Als der Kurfürst ihn eines Tages scherzhaft fragte, ob er wohl in der Lage sei, den gesamten, riesigen Inhalt des Großen Fasses ganz alleine auszutrinken, soll er darauf in fließendem Italienisch seine heute weltberühmte, knappe Antwort gegeben haben: 'Perché no?' (Warum nicht?), woraus sich später auch sein markanter Spitzname ableitete. Er erreichte trotz (oder vielleicht gerade wegen) seines enormen Alkoholkonsums ein sehr hohes, glückliches Alter, doch die ironische Pointe der Geschichte besagt, dass er am Ende ausgerechnet daran starb, dass er eines Tages versehentlich ein einziges, unschuldiges Glas reines, klares Wasser trank – einen plötzlichen Schock, den sein stark an Wein gewöhnter Körper angeblich schlichtweg nicht mehr verkraften konnte. Eine hölzerne Statue von Perkeo hält noch heute stumm, aber aufmerksam Wache direkt neben "seinem" geliebten großen Fass.
Der Hortus Palatinus: Das völlig verlorene, historische Gartenwunder
Im sehr frühen, hoffnungsvollen 17. Jahrhundert gab der überaus ehrgeizige Kurfürst Friedrich V. die Erschaffung des sogenannten Hortus Palatinus (des Pfälzer Gartens) in Auftrag. Dieser gigantische Terrassengarten war als ein extrem luxuriöses, beispielloses und völlig übertriebenes Liebesgeschenk für seine frisch angetraute, geliebte englische Ehefrau, die Prinzessin Elizabeth Stuart (die Tochter des englischen Königs Jakob I.), gedacht. Die Entwürfe waren so atemberaubend und revolutionär, dass der Garten von vielen Zeitgenossen bereits vorab enthusiastisch als das 'Achte Weltwunder' (Eighth Wonder of the World) gefeiert wurde. Es sollte ein absolutes Meisterwerk der modernen Landschaftsarchitektur werden, ausgestattet mit künstlichen, symmetrischen Terrassen, kühlenden, mythischen Grotten, hoch aufschießenden Wasserspielen und den exotischsten, teuersten Pflanzen aus aller Welt, was symbolisch und unmissverständlich die völlige, absolute Herrschaft und Kontrolle des zivilisierten Menschen über die wilde Natur darstellen sollte. Obwohl dieser unglaubliche Garten aufgrund der hereinbrechenden Kriege tragischerweise in Wirklichkeit niemals komplett fertiggestellt wurde und das, was bereits stand, im Laufe der Zeit größtenteils wieder zerstört wurde, bieten die wenigen heute noch erhaltenen, weiten Gartenterrassen dennoch unbestritten die mit Abstand allerfeinsten, schönsten und romantischsten Ausblicke auf das alte Schloss, die ziegelroten Dächer der Altstadt tief im Tal und den glitzernden, sich sanft windenden Flusslauf des Neckars.
Das romantische Elisabethentor (The Elizabeth Gate)
Eine weitere, extrem berührende und wunderschöne romantische Geschichte ist fest mit dem sogenannten Elisabethentor (Elizabeth Gate) verbunden, das etwas abseits im weiten Schlossgarten steht. Es wird von den Einheimischen bis heute voller Überzeugung erzählt, dass der tief verliebte Friedrich V. diesen prächtigen, steinernen Triumphbogen im Jahr 1615 heimlich und in einer einzigen, hektischen Nachtaktion von seinen besten Handwerkern als eine völlig unerwartete, überwältigende Geburtstagsüberraschung für seine innig geliebte Frau Elizabeth errichten ließ, um sie am nächsten Morgen damit zu überraschen. Die lateinische Inschrift auf dem steinernen Bogen widmet das kunstvolle Tor ausdrücklich der 'allerliebsten Ehefrau' (most beloved wife). Es ist daher absolut wenig verwunderlich, dass dieses besondere Tor bis zum heutigen Tag ein extrem beliebter und hochfrequentierter Ort für verliebte Paare aus aller Welt ist, um vor ihm romantische Erinnerungsfotos zu schießen – ein ewiges, starkes Symbol für die überdauernde, wahre Liebe, die selbst die gewaltigen Ruinen und den unaufhaltsamen Verfall der Zeit übersteht.
Das Deutsche Apotheken-Museum
Zusätzlich zu seiner architektonischen Bedeutung beherbergt das Schloss, gut versteckt innerhalb seiner massiven, wehrhaften Mauern, auch das höchst faszinierende Deutsche Apotheken-Museum (German Apothecary Museum). Dieses weltweit einzigartige, hochspezialisierte Museum präsentiert den interessierten Besuchern auf extrem anschauliche Weise die spannende und oft kuriose Entwicklungsgeschichte der Pharmazie und der frühen Medizin. Besucher können hier durch komplett erhaltene, authentische und originalgetreue historische Apotheken-Innenräume aus dem 17. bis in das späte 19. Jahrhundert wandern. Die Regale dieser Räume sind dicht an dicht gefüllt mit wunderschönen, handbemalten und beschrifteten Keramikgefäßen, von der Decke hängen dichte Bündel stark duftender, trocknender Heilkräuter, und in den Vitrinen finden sich extrem seltsame, fremdartige medizinische Instrumente, die man heute kaum noch zuordnen kann. Ein besonderes Highlight der Ausstellung ist zudem ein vollständig und detailgetreu rekonstruiertes, düsteres Alchemie-Laboratorium (Alchemy laboratory), das einen extrem spannenden, fast schon unheimlichen und mystischen Einblick in die absolut frühesten, abenteuerlichen, unwissenschaftlichen Anfänge der frühen Naturwissenschaften und der modernen Chemie bietet.
Der weitreichende literarische und tiefe kulturelle Einfluss
Es steht völlig außer Frage, dass das Heidelberger Schloss einen geradezu unauslöschlichen, extrem tiefen Eindruck in der weltweiten Literatur, der Poesie und der gesamten, modernen Kulturgeschichte hinterlassen hat. Besonders der berühmte amerikanische Autor Mark Twain verbrachte viel Zeit in Heidelberg und schrieb in seinem bekannten Reisebericht A Tramp Abroad (Bummel durch Europa) extrem ausführlich, fast schon schwärmerisch über das alte Schloss. Er beschrieb den faszinierenden Verfall der Ruine treffend als 'äußerst edel, zutiefst beeindruckend und überaus malerisch' (noble, impressive, and picturesque). Ganz besonders fasziniert und geradezu magisch angezogen war Twain dabei von dem sogenannten Gesprengten Turm (Pulverturm), dessen gigantische, massive und meterdicke äußere Mauerschale bei der fatalen französischen Sprengung derart kraftvoll abgetrennt wurde, dass sie im Ganzen und fast völlig intakt abrutschte und als ein gigantischer, monolithischer Steinblock im tiefen Burggraben liegen blieb – und exakt dort verharrt dieser gewaltige Brocken als stiller, sturer Zeuge der brutalen Zerstörung bis zum allerheutigen Tag.
Das Schloss spielt zudem eine absolut zentrale, romantische Rolle in der weltberühmten Operette The Student Prince (Der Studentenprinz), ein Werk, welches das bis heute extrem stark ausgeprägte, weltweite Klischee und das idyllische Image von Heidelberg als einem elitären, sorglosen Ort der beschwingten, jugendlichen Romantik, des ausgelassenen Studentenlebens und der ewigen, süßen Nostalgie massiv gefördert und in der ganzen Welt zementiert hat. Jeden Sommer verwandelt sich zudem der große, zentrale Innenhof der Schlossruine in die spektakuläre, stimmungsvolle Bühne für die alljährlichen, hochkarätigen Heidelberger Schlossfestspiele (Castle Festival), bei denen extrem beliebte, großartige Open-Air-Theateraufführungen (Theatre performances) und klassische Konzerte vor dieser unglaublichen Kulisse dargeboten werden.
Wichtige Besucherinformationen und nützliche Tipps
Das Heidelberger Schloss ist ein absoluter Besuchermagnet und zieht jedes Jahr weit über eine Million begeisterte Besucher aus absolut allen Teilen der Welt an. Es kann entweder über einen relativ steilen, aber sehr malerischen und historisch interessanten Fußweg (den Burgweg) direkt aus der Altstadt erreicht werden, oder aber weitaus entspannter, schneller und komfortabler, indem man die historische, elektrische Heidelberger Bergbahn (Funicular Railway) nimmt, die direkt am belebten Kornmarkt tief unten in der Altstadt abfährt und die Besucher bequem bis hinauf in den Schlosshof bringt. (Tipp: Die nostalgische Bergbahn fährt anschließend sogar noch weiter steil hinauf bis zum hohen Gipfel des Königstuhls, von wo aus man einen noch weitaus gigantischeren und sensationelleren Blick weit über die gesamte Rheinebene hat).
Für den direkten, physischen Zugang zum eigentlichen Schlossinnenhof (Courtyard), zum tiefen Weinkeller mit dem Großen Fass sowie zum Apotheken-Museum ist zwingend der Kauf eines günstigen Eintrittstickets erforderlich. Wer zudem auch die prunkvollen, wertvollen inneren Räumlichkeiten der gut erhaltenen Palastgebäude sowie das Innere der Schlosskapelle besichtigen möchte, muss an einer der hochinteressanten, offiziell geführten Touren (Guided tours) teilnehmen. Ein ganz besonderes, absolut magisches Spektakel findet in den warmen Sommermonaten gleich mehrmals im Jahr statt: die weltberühmte 'Schlossbeleuchtung' (Castle Illuminations). Bei diesem absolut spektakulären Großereignis wird die gesamte, riesige Ruine mit extrem starken, tiefroten bengalischen Feuern in ein flammendes, rotes Licht getaucht, um das verheerende, tragische Brennen des Schlosses im Jahr 1693 optisch täuschend echt nachzustellen, was die brutale Tragödie der Vergangenheit für einen kurzen Abend in eine atemberaubende, funkelnde Feier der Gegenwart verwandelt. Es ist ein absolut unvergessliches, fast schon Gänsehaut erzeugendes Erlebnis, dabei zuzusehen, wie das tiefe, unheimliche Rotlicht erst leise an den alten, ehrwürdigen Mauern flackert, bevor schließlich das krachende, bunte und gigantische Feuerwerk (Fireworks) lautstark direkt über dem glitzernden Fluss explodiert.