Das wahre Downton Abbey
Für unzählige, treue Millionen von begeisterten Fernsehzuschauern auf der ganzen Welt sind die extrem markanten, hoch aufragenden Zinnen, die vielen kleinen Türmchen und der warme, leuchtend goldene Sandstein von Highclere Castle auf den allerersten Blick absolut unverkennbar und untrennbar mit 'Downton Abbey', dem fiktiven und glamourösen Herrensitz der aristokratischen Crawley-Familie, verbunden. Doch die wahre, reale historische Geschichte dieses architektonischen Meisterwerks, das unbestritten zu den feinsten und größten erhaltenen Beispielen des sogenannten Jacobethan-Stils (einer Mischung aus englischer Renaissance und Gothic) zählt, ist bei genauerer Betrachtung absolut ebenso dramatisch, spannend und wendungsreich wie das beste, von Hollywood geschriebene Drehbuch. Highclere ist seit vielen Generationen der offizielle, ununterbrochene Stammsitz der ehrwürdigen und mächtigen Familie der Earls of Carnarvon. Im Laufe der vergangenen Jahrhunderte war das gigantische Anwesen oft der absolut zentrale, heimliche Schauplatz für extrem weitreichende, politische Machtspiele, es sah unzählige, extrem hochrangige Besuche der britischen Königsfamilie, und – was wohl am faszinierendsten ist – es war der direkte Ausgangspunkt für einen der weltweit absolut größten und folgenreichsten archäologischen Triumphe, der in den 1920er Jahren buchstäblich die ganze Welt in pures, ungläubiges Erstaunen versetzte.
Wunderschön und nahezu magisch eingebettet in ein schier endloses, sanft hügeliges Anwesen von gigantischen 5.000 Acres (etwa 2.000 Hektar) in der malerischen englischen Grafschaft Hampshire, ist das Schloss ein absolutes, ultimatives und makelloses Wahrzeichen für den immensen Reichtum und das enorme, uneingeschränkte Selbstbewusstsein der hohen viktorianischen Epoche (Victorian era). Seine heutige, atemberaubende und weltbekannte äußere Form erhielt das Gebäude bei einem massiven, extrem teuren Umbau im Jahr 1842. Entworfen wurde diese neue, spektakuläre Fassade von keinem Geringeren als dem genialen Sir Charles Barry, dem absoluten Superstar der britischen Architekturszene jener Zeit. Barry war praktischerweise fast zeitgleich auch der verantwortliche, führende Chefarchitekt für den prestigeträchtigen und massiven Wiederaufbau der berühmten Houses of Parliament (dem Palace of Westminster) direkt im Herzen von London. Die sofort und deutlich ins Auge springende, enorme architektonische Ähnlichkeit zwischen diesen beiden absolut gigantischen Bauten ist daher keineswegs ein bloßer Zufall; Highclere strahlt völlig bewusst, absichtlich und mit vollem Stolz ganz exakt dieselbe imperiale, absolut unerschütterliche und grenzenlose Grandezza aus wie der politische Regierungssitz des damaligen, weltumspannenden britischen Empires.
Das extrem reiche Erbe der Familie Carnarvon
Die sehr einflussreiche und vermögende Familie Herbert (welche den erblichen und hohen Titel der Earls of Carnarvon trägt) befindet sich nunmehr schon seit dem fernen Jahr 1679 im offiziellen und ununterbrochenen Besitz dieses gigantischen Landguts. Lange bevor das heutige, massiv einschüchternde und gewaltige 'Schloss' erbaut wurde, stand an exakt dieser Stelle lediglich ein wesentlich einfacheres, optisch viel schlichteres, wenn auch sehr großes klassisches Herrenhaus (Georgian manor) im typischen georgianischen Stil. Die extrem radikale, sündhaft teure und monumentale Transformation dieses eher bescheidenen Gebäudes in den heutigen, palastartigen Komplex entsprang fast ausschließlich der visionären, grenzenlosen Fantasie und dem immensen Ehrgeiz des 3. Earl of Carnarvon. Sein absolutes und erklärtes Ziel war es, ein privates Zuhause zu erschaffen, das so prachtvoll, so enorm und so ehrfurchtgebietend sein sollte, dass es schlichtweg die ganze, feine Welt zutiefst beeindrucken und sich gleichzeitig als eines der allerwichtigsten, einflussreichsten gesellschaftlichen und politischen Zentren des Landes etablieren würde. Dieses Vorhaben gelang ihm zweifellos auf der ganzen Linie; als der spätere, hochberühmte britische Premierminister Benjamin Disraeli das fertige, atemberaubende Gebäude zum allerersten Mal mit eigenen Augen sah, soll er dem Vernehmen nach völlig überwältigt und sprachlos ausgerufen haben: 'Wie unglaublich szenisch! Wie absolut szenisch!' (How scenical! How scenical!).
Der berühmte 5. Earl und das Pharaonengrab des Tutanchamun
Der mit absolutem, weitem Abstand berühmteste, schillerndste und bekannteste Bewohner in der langen Geschichte des Anwesens war zweifellos der 5. Earl of Carnarvon, Lord George Herbert. Ein extrem schneidiger, oft etwas tollkühner und sehr charismatischer Aristokrat, besaß er sein ganzes Leben lang eine glühende, fast schon manische Leidenschaft für brandneue, rasend schnelle Automobile sowie – als absolutes Kontrastprogramm – für die tiefe, mystische und unerforschte alte Geschichte Ägyptens. In den heutigen Geschichtsbüchern ist er weltweit vor allem als derjenige Mann bekannt, der jahrelang stur und beharrlich aus seinem enormen Privatvermögen den unermüdlichen und brillanten Archäologen Howard Carter und dessen systematische Ausgrabungen finanzierte. Viele frustrierende, lange Jahre hindurch durchsuchten sie den glühend heißen, staubigen Sand des legendären Tals der Könige (Valley of the Kings) in Ägypten mit oft nur sehr mäßigem, eher enttäuschendem Erfolg. Doch dann, im kalten November des historischen Jahres 1922, gelang ihnen der absolute, unglaubliche Durchbruch und die mit Abstand größte archäologische Sensation des gesamten Jahrhunderts: Sie fanden das noch absolut intakte, unberührte und prall mit Gold gefüllte Grab des Pharaos Tutanchamun (Tomb of Tutankhamun).
Das heutige Schloss zelebriert und feiert diese absolut unglaubliche, tiefe historische Verbindung nach Ägypten sehr intensiv und mit großem Stolz. Die riesigen, kühlen, unterirdischen Gewölbekeller der Anlage, welche in der fernen Vergangenheit rein pragmatisch lediglich die sehr einfachen, dunklen Schlafquartiere und Vorratskammern der zahlreichen, einfachen Dienstboten (Servants' quarters) beherbergten, wurden in der Moderne komplett umgestaltet und in eine faszinierende, permanente Ägyptische Ausstellung (Egyptian Exhibition) verwandelt. Diese beeindruckende Ausstellung präsentiert detailgetreue, meisterhaft gefertigte Repliken der berühmtesten, funkelnden Schätze aus dem legendären Grab (die unbezahlbaren, originalen Stücke befinden sich natürlich heutzutage streng bewacht im Museum in Kairo), aber – und das ist das Besondere – sie zeigt auch zahlreiche echte, äußerst seltene historische Artefakte und originale Antiquitäten, die der 5. Earl noch ganz legal nach England zurückbrachte, lange bevor die modernen, strengen ägyptischen Ausfuhrverbote und Gesetze überhaupt in Kraft traten. Die Ausstellung erzählt detailliert und packend die extrem aufregende, abenteuerliche Geschichte dieser historischen Entdeckung und widmet sich natürlich auch ausgiebig dem berühmt-berüchtigten, oft diskutierten 'Fluch der Pharaonen' (Curse of the Pharaohs) – einem angeblichen Fluch, der dem Aberglauben nach den 5. Earl völlig unerwartet nur extrem kurze Zeit nach der offiziellen, feierlichen Öffnung des alten Grabes tötete. In der nüchternen, weitaus profaneren und traurigen historischen Realität verstarb er schlichtweg an einer fatalen Blutvergiftung (Sepsis), die tragischerweise durch einen stark infizierten, aufgerissenen Mückenstich hervorgerufen wurde, welche dann letztendlich in einer tödlichen, akuten Lungenentzündung (Pneumonia) gipfelte. Eine überaus hartnäckige, sehr dramatische und schaurige lokale Legende behauptet jedoch bis heute eisern, dass in der absolut exakten, minutengenauen Sekunde seines Todesentritts im fernen Kairo sämtliche Lichter und Lampen in der gesamten ägyptischen Hauptstadt völlig unerklärlich flackerten und ausgingen, während zeitgleich und Tausende Kilometer entfernt in England sein absolut treuester, liebster Jagdhund im fernen Highclere angeblich urplötzlich aufjaulte, wimmernd zusammenbrach und augenblicklich tot umfiel.
Das reale, lebendige Leben im Highclere von heute
Im starken, erfrischenden Gegensatz zu so vielen anderen historischen, großen Anwesen ist Highclere absolut kein lebloses, in der Zeit völlig eingefrorenes oder steriles, stummes Museum; es ist nach wie vor, bis zum absolut heutigen Tag, das völlig reale, pulsierende und ständige, private Zuhause der Familie des aktuellen, mittlerweile 8. Earl of Carnarvon und seiner Ehefrau, der Countess. Die aktuelle Countess (weithin respektvoll bekannt als Lady Carnarvon) ist eine extrem umtriebige, sehr erfolgreiche Autorin historischer Bücher und eine viel gelesene, moderne Bloggerin. Sie hat den absolut immensen, weltweiten Ruhm, den der unverhoffte Mega-Erfolg der Serie 'Downton Abbey' dem Schloss unverhofft bescherte, mit extrem großer Geschäftstüchtigkeit und großer Dankbarkeit angenommen und geschickt genutzt, um die ansonsten völlig astronomischen und erdrückenden Unterhaltskosten zu decken und somit die dringende, finanzielle Zukunft des gigantischen Bauwerks für die nächste Generation abzusichern. Der reguläre, reine Erhalt und die laufende, grundlegende Pflege eines solch architektonischen Kolosses verschlingen jährlich unweigerlich zweistellige Millionenbeträge, und allein die gezielte Öffnung der edlen Räume für die breite, zahlende Öffentlichkeit trägt heute ganz maßgeblich, entscheidend und verlässlich dazu bei, dass unter anderem das riesige, bleierne Dach dicht bleibt und dringend notwendige Reparaturen an der jahrhundertealten Substanz bezahlt werden können.
Die Rolle des Schlosses während der Weltkriege
Absolut faszinierend und genauso, wie es in der zweiten Staffel der TV-Serie so eindringlich, emotional und authentisch dargestellt wurde, wurde auch das reale Highclere Castle während der furchtbaren, dunklen Jahre des Ersten Weltkriegs temporär komplett in ein voll funktionierendes, riesiges Krankenhaus und Lazarett umgewandelt. Lady Almina, die überaus engagierte 5. Countess, öffnete damals aus tiefster, patriotischer Überzeugung die großen, schweren Eichentüren weit für unzählige, oft extrem schwer und schrecklich verwundete Soldaten, die direkt aus den grausamen, blutigen Schützengräben der französischen und belgischen Westfront zurückkehrten. Sie krempelte völlig unprätentiös sprichwörtlich ihre eigenen seidenen Ärmel hoch und diente dort unermüdlich und aufopferungsvoll in der harten Position der Leitenden Oberschwester (Matron). Auch in den dunklen Zeiten des späteren Zweiten Weltkriegs öffnete das Schloss erneut seine sicheren Türen und nahm viele unschuldige Evakuierungskinder (Evacuees) aus den stark bombardierten Arbeitervierteln Londons sicher auf, um ihnen auf dem weitläufigen Anwesen dringend benötigten Schutz, ein Dach über dem Kopf und absolute Sicherheit vor dem furchtbaren, nächtlichen Bombenhagel (dem Blitz) zu bieten.
Die Prunkräume: Die opulente Welt von 'Upstairs' (The State Rooms)
Besucher können heute völlig frei durch exakt dieselben prunkvollen, weitläufigen Hallen wandeln, durch die auch der fiktive Lord Grantham und die kühle Lady Mary geschritten sind, was für viele Fans ein absolut magisches und surreales Erlebnis darstellt.
- Die majestätische Bibliothek (The Library): Dieser wunderschöne, warme und extrem beeindruckende Raum ist unbestritten das absolute architektonische und gemütliche Herzstück (Heart) des Hauses. Er ist von oben bis unten mit raumhohen, hölzernen Regalen ausgekleidet und beherbergt eine riesige, extrem wertvolle historische Sammlung von weit über 5.650 ledergebundenen, wertvollen alten Büchern. Dieser spezifische Raum wurde in der Fernsehserie extrem oft und prominent genutzt und diente fast immer als der zentrale, intime Versammlungsraum für die aristokratische Familie vor oder nach dem formellen Dinner. Die Bibliothek strahlt eine faszinierende, harmonische Mischung aus tiefster Gemütlichkeit und absoluter Grandezza aus und verfügt interessanterweise sogar über eine absolut geheime, versteckte Tür, die perfekt und optisch nahtlos als ein einfaches, altes Bücherregal getarnt ist und völlig unbemerkt direkt in das angrenzende Musikzimmer (Music Room) führt.
- Der beeindruckende Salon (The Saloon): Ein absolut atemberaubender, gewaltiger Raum, der sich fast wie ein riesiges Atrium weit über mehrere Stockwerke bis unter das Dach nach oben erstreckt. Er besticht durch eine extrem aufwendige, wunderschöne Gewölbedecke und eine herrschaftliche Galerie im oberen Bereich, von der aus Musiker einst bei großen Bällen ungesehen spielen konnten. Die hohen, weiten Wände in diesem Saal sind vollständig und extrem kostbar mit geprägtem, altem spanischem Cordoba-Leder (Embossed Spanish leather cordoba) bespannt, welches historisch wertvoll und nachweislich bis in das Jahr 1631 datiert ist. Dieser enorme Raum ist traditionell der absolut zentrale und prächtigste Ort, an dem auch heute noch die großen, ausgelassenen Bälle der Pächter (Tenants' balls) und extrem formelle, große festliche Empfänge stattfinden.
- Der formelle Speisesaal (The Dining Room): Dieser äußerst eindrucksvolle Saal wird völlig und absolut von einem geradezu gigantischen, wandfüllenden und extrem wertvollen Reiterporträt des historischen Königs Karl I. (Charles I) dominiert, welches von dem weltberühmten Meistermaler Anthonis van Dyck (Van Dyck) persönlich erschaffen wurde. Dies ist für Fans der absolute, heilige Gral, denn genau hier wurden ausnahmslos all die berühmten, legendären und oft extrem spannungsgeladenen 'Dinner-Tisch-Szenen' (dinner table scenes) von Downton Abbey gedreht.
- Die luxuriösen Schlafzimmer (The Bedrooms): Eine weite, geschwungene Treppe höher können die erwartungsvollen Besucher die sehr opulent und liebevoll ausgestatteten Stanhope-, Arundel- und Mercia-Schlafzimmer bewundern. Diese bestimmten Räume dienten in der beliebten Fernsehserie ganz direkt als die intimen, luxuriösen privaten Schlafzimmer für die verschiedenen, oft eigenwilligen Töchter der Crawley-Familie und deren zahllose, elitäre Gäste.
Die meisterhafte Landschaftsgestaltung von Capability Brown
Die absolute Magie und die enorme visuelle und landschaftliche Wucht von Highclere Castle entfaltet sich erst im absolut perfekten, harmonischen Zusammenspiel zwischen dem massiven Stein des Schlosses und der weitläufigen, atemberaubenden Natur, die es sanft umgibt. Der gigantische, hunderte Hektar große Schlosspark (Parkland) wurde in harter, langwieriger Arbeit im 18. Jahrhundert von niemand Geringerem als dem absolut legendären, englischen Landschaftsarchitekten Lancelot 'Capability' Brown extrem aufwendig entworfen und gestaltet. Er ließ buchstäblich durch pure Muskelkraft ganze Hügel künstlich verschieben oder abtragen und pflanzte strategisch Tausende von Bäumen, um eine vermeintlich völlig 'natürliche' und scheinbar organisch gewachsene, wilde Landschaft zu erschaffen, die in der Realität jedoch absolut extrem sorgfältig, mathematisch genau und fast schon wie auf einem großen, künstlerischen Gemälde durchkomponiert und konstruiert ist. Zu den absolut markantesten und majestätischsten, herausragendsten Besonderheiten des Parks zählen unzweifelhaft die gigantischen, ehrwürdigen und extrem ausladenden **Libanon-Zedern** (Cedars of Lebanon). Diese wurden alle mühevoll aus sehr wertvollen, kleinen Samen gezogen, die eifrige Botaniker und Entdecker im 18. Jahrhundert von langen Reisen speziell aus dem fernen Nahen Osten nach England zurückgebracht hatten. Diese gewaltigen, alten und fast schwarzen Bäume rahmen das riesige Schloss heutzutage optisch absolut perfekt von allen Seiten ein und sind mittlerweile zu einem unauslöschlichen, absolut unverwechselbaren und botanischen Markenzeichen des gesamten, riesigen Highclere-Anwesens geworden. Die wahre Genialität, die absolute Kunstfertigkeit und das optische Auge von Browns Arbeit lässt sich heute mit Abstand am allerbesten vom sogenannten 'Jackdaw's Castle' aus in Gänze betrachten und würdigen; dies ist eine klassische, winzige und rein dekorative künstliche Ruine (eine sogenannte Folly), die damals einzig und allein zu dem expliziten Zweck ganz am Rand des Grundstücks erbaut wurde, um dem Betrachter durch ihre kaputten Fensterbögen hindurch einen absolut perfekten, absolut symmetrischen und unvergleichlichen, gerahmten Blick auf das weite, grüne Rasenmeer und das gewaltige Haupthaus in der Ferne zu bieten.
Darüber hinaus beherbergen die absolut wundervollen, ausgedehnten Gärten auch den sehr spirituellen Mönchsgarten (Monks' Garden), der historisch nach den mächtigen Bischöfen von Winchester benannt ist, denen exakt dieses riesige Land bereits vor 800 Jahren gehörte, den sehr eleganten und komplett monochrom in strahlendem Weiß gehaltenen Weißen Garten (White Garden), sowie einen völlig bezaubernden, etwas wilderen sogenannten Verborgenen Garten (Secret Garden), der mit seinen weichen, kunstvoll geschwungenen Staudenbeeten (herbaceous borders) ganz besonders im späten englischen Hochsommer zu einer regelrechten, betörenden und geradezu unkontrollierbaren visuellen Explosion an bunten, leuchtenden Farben (a riot of color) erwacht.
Wichtige Tipps und Herausforderungen für Ihren Besuch in Highclere
Aufgrund der anhaltenden, geradezu immensen und völlig ungebrochenen weltweiten Popularität (Global popularity) der TV-Serie und der Kinofilme erfordert ein Besuch auf diesem privaten Anwesen heutzutage zwingend eine sehr frühzeitige, vorausschauende und absolut akribische Planung (Planning).
- Die stark limitierten, seltenen Öffnungszeiten (Limited Opening): Das Schloss ist aufgrund der privaten Nutzung durch die Familie nur an extrem begrenzten Tagen, im Regelfall an lediglich rund 60 bis maximal 70 Tagen im gesamten Jahr, für die interessierte breite Öffentlichkeit geöffnet. Diese wenigen, kostbaren Termine fallen dabei fast ausnahmslos und strikt in die britischen Osterferien sowie in die absolut wärmsten, beliebtesten Wochen der langen englischen Sommerferien (Summer holidays).
- Der chronisch extrem schnelle Ausverkauf der Tickets (Tickets Sell Out): Sämtliche verfügbaren Eintrittskarten werden von der Schlossverwaltung stets viele Monate im absoluten Voraus streng kontingentiert online freigeschaltet und sind erfahrungsgemäß oft innerhalb von buchstäblich wenigen Stunden restlos und absolut ausverkauft. Es ist daher für absolut jeden Besucher zwingend essenziell und absolut unabdingbar, die Tickets sofort nach der allerersten, offiziellen Ankündigung der genauen neuen Öffnungsdaten direkt, zügig und sicher ausschließlich über die einzige offizielle Website zu buchen, um Enttäuschungen zu vermeiden.
- Spezielle, magische Touren in der ruhigen Nebensaison (Special Tours): Die Verwaltung des Schlosses bietet außerhalb der rauen, überfüllten Sommersaison auch ganz spezielle, extrem begehrte und exklusive Themen-Touren an, wie beispielsweise die sehr beliebte 'Winter Week' (Winterwoche) oder spezielle 'Christmas' (Weihnachts)-Touren. Diese Sondertickets sind zwar preislich meist spürbar etwas teurer, bieten dem glücklichen Besucher dafür aber auch ein unvergleichlich magischeres, weitaus intimeres und weniger überlaufenes Erlebnis, untermalt mit prasselnden, echten Kaminfeuern (Roaring fires), festlicher Beleuchtung und riesigen, geschmückten Weihnachtsbäumen in der beeindruckenden Kulisse der alten, holzgetäfelten Hallen.
Häufig gestellte Fragen von begeisterten Besuchern (FAQ)
- Wurde für die Serie wirklich komplett hier im Inneren des Schlosses gedreht?
- Ja, das wurde es tatsächlich! Absolut alle der prunkvollen, repräsentativen sogenannten 'Upstairs'-Szenen (also ausnahmslos alle Szenen der adligen Herrschaften in der großen Bibliothek, im formellen Speisesaal und in der zentralen, riesigen Eingangshalle) wurden in wochenlanger Arbeit vor Ort direkt in den absolut echten, unveränderten Originalräumen im Inneren des Schlosses gedreht. Die unzähligen, weitaus dunkleren sogenannten 'Downstairs'-Szenen der vielen Diener (in der alten, rauen historischen Küche oder in den engen, spartanischen Schlafquartieren der Bediensteten) wurden hingegen aus absolut pragmatischen Gründen später komplett und aufwendig auf einem riesigen, eigens dafür gebauten Studio-Set in den berühmten Ealing Studios im fernen London abgefilmt, da die völlig echten, tatsächlichen Schlossküchen hier im heutigen Highclere schon vor Jahrzehnten aus Gründen der Praktikabilität extrem modernisiert und für die heutige Zeit umgebaut worden waren und daher rein optisch schlichtweg nicht mehr als historische Kulisse für die Serie taugten.
- Kann ich dort während meines Besuchs klassisch Tee trinken?
- Ja, ganz absolut und mit dem allergrößten britischen Vergnügen! Es befindet sich direkt auf dem weitläufigen Gelände, idyllisch untergebracht im ehemaligen, wunderschönen alten Kutschenhaus (dem alten Coach House), ein sehr gemütlicher, traditioneller Tearoom (Tea room). Dort werden Ihnen ganz klassisch, frisch gebackene original Scones (mit dickflüssiger Clotted Cream) sowie die sehr typischen, kleinen englischen Sandwiches serviert. An sonnigen Tagen können Sie alternativ sogar eine luxuriöse, vorab gepackte Picknickbox inklusive echtem Champagner ('Champagne Afternoon Tea' picnic box) direkt vor Ort erwerben und diese dann in aller Seelenruhe ganz entspannt draußen, direkt auf dem perfekt geschnittenen grünen Rasen vor der atemberaubenden, majestätischen Kulisse des berühmten Schlosses genießen.
- Befindet sich der Earl normalerweise wirklich vor Ort im Schloss?
- Ja, das ist sogar sehr oft tatsächlich der Fall! Die adlige Familie lebt nach wie vor völlig real und fast permanent in diesem Schloss (wobei sie sich natürlich an den sehr geschäftigen, völlig überlaufenen Tagen, an denen das große Haus für die vielen, unzähligen Touristen offensteht, für gewöhnlich sehr diskret in einen deutlich kleineren, rein privaten und absolut abgeschirmten Seitenflügel des gewaltigen Komplexes zurückzieht). Es ist an Öffnungstagen für aufmerksame Besucher absolut keine große Seltenheit und eigentlich völlig normal, die aktuelle Lady Carnarvon beispielsweise bei einem kleinen, völlig entspannten und privaten Spaziergang mit ihren vielen Hunden direkt auf dem weitläufigen, grünen Gelände des Anwesens anzutreffen.