Die geheimnisvollen Tempelritter (Knights Templar). Es gibt in der gesamten europäischen Geschichte nur extrem wenige Namen oder Organisationen, die sofort solch unvorstellbar kraftvolle, lebendige und mystische Bilder (Powerful imagery) in unseren Köpfen hervorrufen: Wir sehen elitäre, fanatische Kriegermönche (Warrior monks) vor uns, gehüllt in reinweiße, wallende Mäntel, auf denen ein blutrotes, auffälliges Kreuz (White mantles with red crosses) prangt. Wir stellen sie uns vor, wie sie mit donnernden Hufen in die extrem blutigen Schlachten im fernen Heiligen Land (Holy Land) stürmen, wie sie in dunklen Verliesen den sagenumwobenen, magischen Heiligen Gral (Holy Grail) eifersüchtig bewachen, und wie sie heimlich einen fabelhaften, unermesslichen Reichtum (Fabulous wealth) aus Gold und Reliquien ansammeln, bevor sie schließlich auf den schockierenden, heimtückischen und geheimen Befehl eines Königs hin am berüchtigten schwarzen Freitag, dem 13. Oktober (Friday the 13th), brutal unterdrückt, verraten und auf dem Scheiterhaufen verbrannt (Brutally suppressed) wurden.
Aber wenn man einmal tief und mutig weit, weit hinter die spannenden, aber oft völlig übertriebenen Thriller-Romane von Dan Brown (Dan Brown novels) und die wild wuchernden, abstrusen modernen Verschwörungstheorien im Internet (Conspiracy theories) blickt, stößt man auf eine historische Realität, die in vielerlei Hinsicht noch ungleich faszinierender, härter und beeindruckender ist (Fascinating reality). Die echten, historischen Tempelritter waren bei weitem nicht nur fromme Beter; sie waren absolut geniale, logistische Meisterbaumeister (Master builders). Sie zogen nicht einfach nur blind und blutig in die Schlacht, um zu töten (Didn’t just fight); sie planten, finanzierten und konstruierten (Constructed) über Jahrzehnte hinweg ein unfassbar weitreichendes, intelligentes und strategisch perfekt platziertes Netzwerk von massiven Befestigungsanlagen (Network of fortifications). Diese steinernen Burgen revolutionierten die gesamte damalige militärische Architektur (Revolutionized military architecture) Europas von Grund auf und ermöglichten es einem zahlenmäßig eigentlich völlig unterlegenen Orden, riesige und extrem feindselige Territorien über lange Zeit erfolgreich gegen absolut erdrückende, feindliche Übermachten und muslimische Armeen zu halten (Hold territory against overwhelming odds).
In diesem extrem tiefgehenden und detaillierten Einblick in die Baugeschichte (Deep dive) trennen wir völlig kompromisslos die süßlichen, erfundenen Hollywood-Mythen (Hollywood myths) von den harten, kalten, historischen Steinen (Historical stones), um die wahren, echten und furchteinflößenden Burgen der mächtigen Tempelritter (True castles of the Knights Templar) in all ihrer Pracht und Funktionalität zu erkunden.
Die bahnbrechende architektonische Innovation der elitären Kriegermönche (The Innovation of the Warrior Monks)
Um das einzigartige architektonische Design und die Funktion von Templerburgen auch nur ansatzweise in ihrer Tiefe zu begreifen (Understand Templar castles), muss man zuallererst ihren sehr spezifischen, völlig neuartigen historischen und militärischen Hauptzweck (Their purpose) verstehen. Im extremen Gegensatz zu den normalen, lokalen Feudalherren (Feudal lords) und Königen in Europa, die ihre Burgen fast immer nur aus rein egoistischen Gründen bauten, um ihre eigene, winzige adelige Familie und ihre ganz persönlichen, geerbten lokalen Ländereien vor dem gierigen Nachbarn zu schützen (Protect their families and lands), bauten die Tempelritter aus einer völlig anderen, globaleren Motivation heraus: Sie bauten gigantisch, um absolute geopolitische Macht weit über Grenzen hinweg zu projizieren (Project power) und um unbewaffnete, schwache christliche Pilger auf den gefährlichen Straßen aktiv zu beschützen (Protect pilgrims). Sie waren, historisch sehr nüchtern betrachtet, im Grunde genommen die absolut allererste multinationale, grenzübergreifende und hochprofitable Unternehmensgruppe (Multinational corporation) der Geschichte – und gleichzeitig die allererste permanente, extrem gut finanzierte und gut organisierte stehende Berufsarmee (Standing army) Europas seit dem Zerfall der alten römischen Legionen.
Der hartnäckige Mythos (Myth): Die Templer waren eine dunkle, völlig geheime, verschworene Gruppe von esoterischen Mystikern (Secretive mystics), deren Hauptbeschäftigung darin bestand, riesige, unbezahlbare magische Schätze, Bundesladen und geheimes altes Wissen tief in den unzugänglichen, verborgenen Mauern (Walls) ihrer Burgen vor der Welt zu verstecken (Hid treasures). Die historische, belegbare Faktenlage (Fact): In der ungeschönten militärischen Realität waren sie extrem pragmatische, hochgebildete, mathematisch geschulte militärische Ingenieure und brutale Logistiker (Pragmatic military engineers). Sie waren absolut nicht stolz darauf, das Rad neu zu erfinden; vielmehr liehen sie sich völlig schamlos (Borrowed heavily), intensiv und mit offenen Augen die absolut besten, modernsten baulichen Ideen aus den weitaus fortschrittlicheren, existierenden militärischen Designs der Byzantiner und der klugen arabischen Festungsbauer (Byzantine and Arab designs). Sie kombinierten dieses fremde Wissen und schufen daraus in der Wüste die absolut fortschrittlichsten, wehrhaftesten und tödlichsten militärischen Verteidigungsanlagen (Most advanced defenses) des gesamten, kriegerischen 12. Jahrhunderts (12th century).
Ihre furchteinflößenden, hochmodernen Burgen führten im Kampf revolutionäre architektonische Neuerungen auf dem Schlachtfeld ein, wie beispielsweise den sogenannten abgewinkelten oder gebogenen Tor-Eingang (Bent entrance). Diese geniale bauliche Maßnahme zwang ahnungslose, heranstürmende feindliche Angreifer nach dem Durchbrechen des ersten Tores unweigerlich dazu, extrem stark abzubremsen, ihr wertvolles Momentum völlig zu verlieren (Slow down) und in einem sehr engen, geschlossenen Korridor scharf um eine blinde Ecke abbiegen (Turn) zu müssen. Genau in diesem Nadelöhr exponierten sie schutzlos und unfreiwillig ihre schwachen, völlig ungepanzerten Flanken (Exposing their flanks) direkt dem konzentrierten und mörderischen Beschuss der Verteidiger, die geschützt hoch oben lauerten. Ebenfalls brachten sie die bereits erwähnten, tödlichen Pechnasen (Machicolations) aus dem Osten mit – dauerhafte, in harten Stein gemeißelte Öffnungen (Stone openings) hoch oben am Wehrgang, die eigens dafür konstruiert wurden, um schwere Felsbrocken (Rocks) zielgenau auf Angreifer an der Basis der Mauer direkt hinabfallen (Drop) zu lassen.
1. Das legendäre Krak des Chevaliers, Syrien (Der unübertroffene Archetyp)
Auch wenn diese absolut atemberaubende Festung (Krak des Chevaliers), die in der Landessprache oft als die uneinnehmbare Burg der Kurden (Castle of the Kurds) bekannt war, historisch gesehen in ihrer allerspätesten, gigantischen und finalen Ausbaustufe technisch von dem anderen großen Ritterorden, den Johannitern (Knights Hospitaller), maßgeblich erweitert und gehalten (Expanded) wurde, so wurde sie doch ursprünglich lange vom christlichen Grafen von Tripolis (Count of Tripoli) gehalten und in ihrer gesamten massiven, grundlegenden Planung extrem stark und entscheidend von den strengen, logischen und überlegenen architektonischen Design-Prinzipien der Templer (Templar design principles) geprägt, die in der feindseligen Region (In the region) den Standard setzten. Sie ist heute völlig unbestritten der absolute Goldstandard (Gold standard), das ultimative und perfekte Lehrbuchbeispiel aller jemals in Stein gehauenen großen Kreuzfahrerburgen (Crusader castles).
Die erdrückende Realität des Steins (The Reality): Es handelt sich hierbei um das absolute, vollkommene Paradebeispiel einer echten konzentrischen Burg (Concentric castle) – ein komplexes, mehrfach gestaffeltes, revolutionäres Festungs-Design, das die staunenden europäischen Kreuzfahrer später direkt von dort in den Nahen Osten abschauten und mit nach Hause in das veraltete Europa zurückbrachten (Brought back to Europe). (Dieses exakte, fremde Wissen beeinflusste später ganz massiv und unbestreitbar die gigantischen, ruinös teuren walisischen Burgbau-Projekte des englischen Königs Edward I. / Edward I’s Welsh castles). Die inneren, starken Ringmauern von Krak sind architektonisch extrem und absichtlich deutlich höher gebaut (Higher than the outer) als die äußere, umgebende Mauer. Dies ermöglichte es den hunderten Verteidigern tief im Zentrum, mit ihren Langbögen völlig gefahrlos direkt und effektiv über die Köpfe ihrer eigenen, kämpfenden Männer (Shoot over their own men) auf der äußeren Mauer hinweg direkt auf die anstürmenden feindlichen Massen zu schießen. Die extrem dicke, abfallende und völlig glatt polierte Schräge an der Basis der Festung, der sogenannte Talus oder die Rampierung (Sloping talus), verhinderte jeglichen Ansatz von feindlichem Unterminieren (Prevented mining) durch Sappeure effektiv und sorgte gleichzeitig auf brutale physikalische Weise dafür, dass von oben fallen gelassene, schwere große Steine (Dropped stones) hart am schrägen Sockel abprallten und wie tödliche Schrapnelle fast waagerecht direkt und vernichtend in die dicht gedrängten Reihen der ahnungslosen Angreifer abgelenkt wurden und in diese hineinsprangen (Ricochet into attackers).
Die übermächtige Legende (The Legend): Es ist eine absolute historische Tatsache: Diese gigantische Burg wurde in all der langen Zeit ihrer absoluten, militärischen Glanzzeit (In its prime) absolut niemals (Never) auch nur ein einziges Mal durch reine militärische Gewalt oder einen brutalen, direkten Frontalsturm erfolgreich eingenommen (Taken by force). Selbst Saladin (Saladin), der mit weitem Abstand größte, absolut berühmteste und fähigste muslimische militärische Führer und geniale Taktiker seiner gesamten Zeit (Great Muslim leader), belagerte sie im Jahr 1188 (Besieged it in 1188) mit einer riesigen Übermacht. Er betrachtete die unüberwindbaren Mauern monatelang, analysierte die Verluste und gab die Belagerung schließlich entnervt und widerwillig völlig auf (Gave up), nachdem er sehr pragmatisch erkannt hatte, dass der blutige Preis und die extrem hohen Verluste an Männern (Realizing the cost) für eine erfolgreiche Stürmung schlichtweg nicht tragbar waren. Die stolze Festung fiel letzten Endes erst viele, viele Jahrzehnte später, im fernen Jahr 1271 (Fell in 1271), und zwar überhaupt nicht durch Kanonen oder Schwerter, sondern durch plumpe Heimtücke und Verrat. Die tapfere Garnison wurde durch einen heimlich hineingeschmuggelten, genial gefälschten diplomatischen Brief (Forged letter) ihres Meisters getäuscht (Tricking the garrison), der ihnen fälschlicherweise befahl, sofort und ehrenvoll zu kapitulieren und die Waffen niederzulegen (Surrendering). Sie folgten dem Befehl.
2. Das Christuskloster (Convento de Cristo) in Tomar, Portugal 🇵🇹
Wenn Sie jemals die echten, ungeschminkten historischen Tempelritter an einem Ort in ihrer absolut größten, unangefochtenen Machtfülle (Most powerful) und gleichzeitig in ihrer extremsten, greifbarsten religiösen und mystischen Tiefe (Mysterious) persönlich mit eigenen Augen sehen und erleben wollen, dann müssen Sie absolut zwingend in das alte Städtchen Tomar (Tomar) in Portugal reisen. Dies war historisch ihr mit weitem Abstand wichtigstes, geheimes und reichstes nationales Hauptquartier (Headquarters) in ganz Portugal – einem stark umkämpften Land, bei dessen brutaler, blutiger Rückeroberung (Reconquista) von den maurischen Invasoren (Helped reconquer from the Moors) der Orden extrem stark, finanziell maßgeblich und militärisch an vorderster Front geholfen hatte.
Die sakrale und kriegerische Architektur (The Architecture): Das absolute, unbestrittene und atemberaubendste architektonische Herzstück der riesigen, wuchtigen Anlage ist die sogenannte Charola (Charola), die einzigartige, ungewöhnliche runde Hauptkirche der Ordensritter (Round church). Sie wurde im späten 12. Jahrhundert (Late 12th century) mit enormem Reichtum komplett neu erbaut und ahmt in ihrer für europäische Augen völlig unüblichen, streng runden Formgebung (Mimics) exakt und bewusst die verehrte, heilige Grabeskirche (Church of the Holy Sepulchre) in Jerusalem nach. Die inneren Gänge dieser mächtigen Kirche sind derart breit, hoch und weitläufig konstruiert, dass die gepanzerten Tempelritter theoretisch (und angeblich auch praktisch) völlig bequem in voller, schwerer Rüstung und direkt hoch zu Ross auf ihren riesigen Schlachtrössern an der Heiligen Messe teilnehmen konnten (Attend mass on horseback)! Diese gesamte, faszinierende Struktur ist im Grunde genommen eine perfekte, kompromisslose und hybride Festungskirche (Fortress-church) aus Stein, die reinste spirituelle, mönchische Hingabe an Gott (Spiritual devotion) völlig untrennbar und genial mit extrem brutaler, praktischer militärischer Abschreckung (Military might) in einem einzigen, massiven Gebäude vereint.
Die extrem tiefe und rätselhafte, verborgene Symbolik (The Hidden Symbolism): Genau hier, an diesen kalten, stillen Steinmauern in Tomar, verschwimmen (Blur) die klaren, harten akademischen Grenzen zwischen echten, trockenen historischen Fakten und wild wuchernder esoterischer Fiktion (Fact and fiction) massiv. Das absolut weltberühmte, gigantische und extrem reich verzierte Kapitelfenster (Chapter Window) des Klosters ist ein unbestrittenes, weltweites Meisterwerk (Masterpiece) der sogenannten extrem detaillierten Manuelinik (Manueline art / der portugiesischen Spätgotik / Portuguese late Gothic). Dieses völlig verrückte Fenster tropft und wimmelt buchstäblich nur so in Stein gemeißelt vor extrem maritimen (Maritime symbols) und exotischen Symbolen – dicke, steinerne Schiffstaue und verknotete Seile (Ropes), organische Korallenäste (Coral) aus den Tiefen des Ozeans, riesige Artischocken, fremdartige Algen und sogar nachgebildete nautische Navigationsinstrumente (Instruments of navigation). Nicht wenige sehr ernstzunehmende, moderne portugiesische Historiker (Historians argue) argumentieren aufgrund dieses Fensters sehr leidenschaftlich, dass genau dies der ultimative, endgültige physische Beweis (Proves) dafür sei, dass die im Untergrund gut vernetzten Tempelritter (die sich in Portugal nach ihrem Verbot klugerweise einfach schnell umbenannten und sich unter dem neuen, unverdächtigen Label “Christusorden” / “Order of Christ” neu gründeten und versteckten) absolut weitreichendes, tiefes und hochgeheimes Wissen (Secret knowledge) über den Atlantischen Ozean besaßen. Ein Wissen, lange bevor es offiziell war, und dass sie es waren, die heimlich die finanziellen Mittel (Funded) für die großen, weltverändernden portugiesischen Entdeckungsfahrten des Zeitalters der Entdeckungen (Age of Discovery) zur Verfügung stellten.
Ein extrem wichtiger Tipp für Besucher (Visitor Tip): Wenn Sie die Anlage durchstreifen, suchen Sie unbedingt und ganz gezielt an den alten, verwitterten Mauern nach dem überall eingemeißelten Kreuz des mysteriösen Christusordens (Order of Christ). Sie werden extrem schnell mit eigenen Augen feststellen: Es ist absolut unverkennbar und exakt jenes selbe, markante, blutrote und große Kreuz (Red cross), das viele Jahrzehnte später absolut stolz und weithin sichtbar die weißen, geblähten Segel (Sails) der drei kleinen Entdeckerschiffe von Kolumbus und der Flotte von Vasco da Gama (Vasco da Gama and Christopher Columbus) zierte. Diese geschichtliche und visuelle Verbindung (Connection) der Geldgeber ist absolut real (Is real) und keine Erfindung Hollywoods.
3. Die gigantische Burg von Ponferrada, Spanien 🇪🇸 (Das riesige Refugium in Kastilien und León)
Massiv und drohend gelegen auf dem absolut wichtigsten mittelalterlichen Pilgerweg Europas, dem berühmten Camino de Santiago (Camino de Santiago pilgrimage route), ist diese gigantische, völlig überdimensionierte und furchteinflößende Felsenfestung (Massive fortress) in der nordspanischen Provinz León (León) bis heute der absolute, in harten Stein gemeißelte und unwiderlegbare Beweis (Proof) für die ursprüngliche, ehrbare und anfängliche Kernmission (Original mission) der oft verleumdeten Tempelritter: den bedingungslosen militärischen Schutz von wehrlosen christlichen Reisenden (Protecting pilgrims).
Die blutige und wechselhafte Geschichte (The History): Im Jahr 1178 (1178) spendete und schenkte König Ferdinand II. von León (King Ferdinand II) die strategisch enorm wichtige Grenzstadt an die dankbaren Templer. Sie übernahmen sofort das Kommando und erweiterten (Expanded) die eher kleine, existierende lokale Festung mit immensem finanziellem Aufwand in eine absolut furchterregende, hochkomplexe und riesige polygonale (vieleckige) militärische Bastion (Polygonal stronghold), die eine schier unfassbare Fläche von gigantischen 8.000 Quadratmetern (8,000 square meters) festen Bodens auf dem Hügel bedeckt. Sie zeichnet sich baulich durch eine massive, sehr wehrhafte doppelte Verteidigungslinie aus dicken Ringmauern (Double line of walls) aus, die an strategischen Eckpunkten durch insgesamt 12 völlig verschiedene, gewaltige Wehrtürme (12 distinct towers) verstärkt wird.
Die flüsternde, hartnäckige Legende um den Turm von Tavira (The Legend of the Tavira Tower): Die blühende, extrem farbenfrohe lokale spanische Folklore (Local folklore) behauptet tief in den alten Dörfern bis zum heutigen Tag äußerst hartnäckig, dass die völlig verzweifelten Tempelritter kurz vor dem unausweichlichen, blutigen Ende und ihrer brutalen, endgültigen Auflösung und Verhaftung (Dissolution) noch in höchster Eile versuchten, die biblische, magische Bundeslade (Ark of the Covenant) oder aber den sagenumwobenen, göttlichen Heiligen Gral (Holy Grail) selbst sicher tief in den dunklen Gewölben genau dieser Burg (Here) zu verstecken. Während bis zum heutigen Tag nach Ausgrabungen erwartungsgemäß absolut kein glühender Gral (No grail) im Staub gefunden wurde, beherbergte die Burg jedoch in der Realität etwas anderes Extremes: Die historische Burgbibliothek (Library) enthielt und bewachte einen Schatz an unfassbar seltenen, unschätzbar wertvollen und geheimen alten mittelalterlichen Manuskripten (Rare medieval manuscripts) und Wissen. Jeden heißen Sommer erweckt das ausgelassene und laute große Festival namens “Nacht der Templer” (“Night of the Templars”) diese alten, wilden Legenden durch extrem aufwendige und realistische, bunte historische Nachstellungen (Reenactments) und Schwertkämpfe für zehntausende von begeisterten Besuchern und Touristen wieder komplett zum blühenden Leben (Life).
4. Das düstere Château de Chinon, im Herzen von Frankreich 🇫🇷 (Das furchtbare Gefängnis des Großmeisters)
Um es architektonisch völlig korrekt zu fassen: Dies ist absolut keine echte “Templerburg” (Templar castle) in dem eigentlichen, historischen Sinne, dass der Orden sie jemals selbst entworfen, geplant und in Stein gebaut hätte (Built it). Aber sie ist dennoch der mit Abstand absolut zentralste, traurigste, schicksalhafteste und schwärzeste Ort im Hinblick auf ihr unfassbares, plötzliches und blutiges, völlig tragisches, vernichtendes Ende (Tragic end). Das mächtige, königliche Château de Chinon (Château de Chinon), das die schöne Landschaft im reichen Tal der Loire (Loire Valley) dominiert, ist der schreckliche Ort, an dem Jacques de Molay, der absolut allerletzte regierende, hochverehrte Großmeister des gesamten stolzen Ordens (Last Grand Master), zusammen mit den anderen obersten und wichtigsten, ehrwürdigsten geistlichen und militärischen Anführern (Leaders) des Ordens im Jahr 1308 (Imprisoned in 1308) in kalten, dunklen Ketten brutal inhaftiert und eingesperrt wurde, lange bevor sie schließlich, völlig gebrochen, grausam in Paris öffentlich lebendig auf dem lodernden Scheiterhaufen verbrannt wurden (Burned at the stake).
Die verzweifelten, in Stein geritzten Graffiti der Gefangenen (The Graffiti): Wenn Sie heute mit einer Führung in das feuchte, tiefe Innere des finsteren Coudray-Turms (Coudray Tower) der Burg hinabsteigen, können Sie immer noch mit eigenen Augen die unzähligen, tief in den harten Stein (Stone walls) geritzten Graffiti betrachten, die von den verzweifelten, wartenden, verhörten und gefangenen und zum Tode verurteilten Rittern (Imprisoned knights) mit ihren letzten Kräften dort völlig mühsam hinterlassen wurden. Diese absolut extrem kunstvollen und komplexen, filigranen tiefen Schnitzereien und Gravuren (Intricate carvings) zeigen eine Fülle von Symbolen: Unzählige christliche Kreuze (Crosses), seltsam geformte brennende Herzen (Hearts) und mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit auch tief verschlüsselte, noch immer völlig unlesbare geheime Nachrichten und Botschaften (Coded messages) an die Außenwelt. Sind es in Wirklichkeit nur fromme, verzweifelte letzte Gebete an Gott vor dem brennenden Tod (Prayers)? Sind es hasserfüllte, blutige, ewige Flüche (Curses), die in den Stein gespuckt wurden, gerichtet an den extrem gierigen, verräterischen und mörderischen König Philipp IV. (Philip IV) von Frankreich, der sie aus Habgier vernichtete? Oder sind es vielleicht doch schlicht und ergreifend nur die allerletzten, völlig hilflosen und namenlosen kleinen, verzweifelten Kratzer (Desperate scratchings) von verängstigten, dem sicheren Untergang und der Asche geweihten, verlorenen Männern (Doomed men) in der totalen Isolation? Die genaue Antwort bleibt bis heute ein großes Geheimnis.
Eine extrem wichtige, historische und wissenschaftliche Anmerkung (Historical Note): Einer der absolut erstaunlichsten Umstände in der Geschichte des Ordens ist folgender: Genau hier, in Bezug auf diese Festung, wurde erst im Jahr 2001 durch einen unfassbaren Zufall in den völlig geheimen, riesigen Tiefen der Geheimarchive des Vatikans in Rom (Vatican archives) das sagenumwobene “Pergament von Chinon” (Chinon Parchment) von einer Forscherin urplötzlich wiederentdeckt (Discovered). Dieses völlig echte, alte Dokument offenbarte der verblüfften Welt plötzlich zweifelsfrei, dass der damalige Papst Clemens V. (Pope Clement V) die gesamte Templerführung (Templar leadership) in Wahrheit nach einer echten Untersuchung bereits heimlich völlig freigesprochen und offiziell von allen hanebüchenen und abstrusen Vorwürfen der Ketzerei und Häresie (Heresy charges) rein rechtlich völlig freigesprochen hatte (Absolved). Er war jedoch, als geistlicher Führer, damals schlicht und ergreifend politisch viel zu extrem schwach und ängstlich, um sich aufzulehnen (Too weak to stop) und den absolut brutalen, diktatorischen französischen König physisch oder machtpolitisch davon abzuhalten, die völlig unschuldigen Ritter einfach dennoch zu verhaften, zu verbrennen und letztlich komplett zu vernichten (Destroying them), rein nur, um mit voller Gewalt an ihr gewaltiges, geparktes und in Tresoren liegendes Bargeld (Money) zu gelangen, das er dringend brauchte.
5. Die Temple Church (Die Tempelkirche) in London 🇬🇧 (Das Finanzzentrum des Nordens)
Diese versteckte Kirche liegt seltsam friedlich und isoliert direkt mitten zwischen der hektischen, lauten Fleet Street und dem schlammigen Ufer der Themse (River Thames) im Zentrum. Es ist exakt die alte, geheimnisvolle Rundkirche (Round church), die weltweit absolut jedem durch ihre sehr prominente und dramatische filmische und literarische Hauptrolle im Bestseller The Da Vinci Code - Sakrileg (The Da Vinci Code) völlig berühmt und zum Touristenmagneten gemacht wurde (Made famous). Sie war das pulsierende historische, militärische und vor allem das finanzielle absolute Hauptquartier der reichen englischen Tempelritter (Headquarters).
Die stummen steinernen Abbilder (The Effigies): Wenn Sie die Kirche betreten, sehen Sie drinnen, völlig offen ausgelegt direkt auf dem eiskalten Steinboden des runden Hauptschiffes der Kirche, die faszinierenden, unheimlichen steinernen Grabmäler (Stone effigies) von genau neun (Nine) schwer bewaffneten Tempelrittern. Interessanterweise sind diese Krieger mit fast absoluter historischer Wahrscheinlichkeit überhaupt gar nicht direkt dort tief unter diesen Steinen begraben (Not buried there) (die meisten von ihnen ruhen unbestätigt wohl weitaus eher in namenlosen Gräbern draußen auf dem angrenzenden Kirchhof / Churchyard). Dennoch sind die lebensgroßen Statuen selbst schlichtweg atemberaubend und extrem kunstvoll (Striking). Achten Sie als Besucher bitte einmal ganz besonders und detailliert auf die oft merkwürdig und stark überkreuzten Beine (Crossed legs) einiger dieser steinernen Ritterfiguren – eine sehr seltene, mysteriöse Darstellung und ein stark diskutiertes Symbol (Symbol), das von der absoluten Mehrheit der alten Historiker sehr oft (wenngleich in letzter Zeit in der modernen Wissenschaft auch oft sehr hitzig diskutiert und angezweifelt / Debatedly) mit der tiefen Überzeugung in direkte Verbindung gebracht wird, dass der hier dargestellte Ritter persönlich die gefahrvolle und lange, tödliche Reise ins Heilige Land unternommen hatte und aktiv und kämpfend an einem echten, blutigen Kreuzzug (Crusade) gegen die Ungläubigen teilgenommen hatte.
Die völlig reale, belegte Verbindung zur Magna Carta (The Magna Carta Connection): Die allererste, prachtvollste steinerne Grabfigur, das Abbild Nr. 1 (Effigy #1), gehört keinem Geringeren als William Marshal (William Marshal). Er war zu seiner Zeit unbestritten der absolut gefürchtetste, reichste und beste Turnierritter Europas, weithin ehrfürchtig bekannt als der absolut “Größte Ritter” (“Greatest Knight”). Er war absolut kein unbedeutender Templer; er war der wichtigste, erfahrenste, klügste und mächtigste politische Chef-Verhandlungsführer (Key negotiator) der gesamten englischen Krone für die Entstehung der weltberühmten Magna Carta im Jahr 1215 (Magna Carta in 1215). Der amtierende Master of the Temple von London befand sich zum Zeitpunkt der historischen, revolutionären Unterzeichnung ebenfalls physisch und persönlich auf der Wiese bei Runnymede, wo er völlig demonstrativ als enger Berater und Rückhalt direkt schützend an der Seite des unbeliebten Königs John (King John’s side) stand. Die elitären Tempelritter waren in London und Paris absolut tief, fest und unauflösbar in die höchste, schmutzigste Tagespolitik und die allerhöchsten Staatsgeschäfte (Politics of the state) des Landes verstrickt. Sie dienten den verschuldeten Königen Europas völlig offen als deren wichtigste, unersetzliche internationale Privat-Bankiers (Bankers to the crown) – eine riskante, undurchsichtige und lukrative Doppelrolle, die sie am Ende unweigerlich schlichtweg viel zu unermesslich politisch und finanziell einflussreich und unfassbar mächtig (Too powerful) für ihr eigenes Überleben und ihr eigenes Wohl (Good) machte und den Neid der Könige auslöste, was ihr Ende besiegelte.
Das letzte Urteil (The Verdict): Waren sie nun heimliche, magische Zauberer oder doch nur fanatische Elitesoldaten?
Die harte historische Wahrheit (The truth) über diesen Orden ist in der Realität letztlich noch ungleich viel, viel beeindruckender, erstaunlicher und unfassbarer als jede noch so wilde, bunte literarische Fiktion (The fiction). Die strengen Tempelritter (Knights Templar) waren absolut keine geheimnisvollen, alten Zauberer (Wizards) in Roben, die mit magischen Zaubersprüchen im Untergrund einen leuchtenden, göttlichen, magischen goldenen Kelch in Verliesen bewachten (Magical cup). Sie waren in ihrer Blütezeit vielmehr die absolut bestausgebildeten Spezialeinheiten und tödlichen Kampfmaschinen (Special forces), die reichsten, innovativsten und skrupellosesten Bankiers (The bankers), und die absolut unübertroffenen, genialsten und erfahrensten Logistikexperten (Logistics experts) der gesamten bekannten mittelalterlichen Welt (Medieval world). Ihre absolut massiven, über ganz Europa und den Nahen Osten verstreuten Burgen wurden nicht esoterisch und völlig willkürlich auf angeblich unsichtbaren, magischen Energielinien (Ley lines) im Boden errichtet. Ganz im absoluten Gegenteil: Sie wurden rein wissenschaftlich, extrem kalt und logisch und hochgradig strategisch auf die Karte gesetzt und exakt an militärisch unverzichtbaren, entscheidenden geografischen Engpässen (Choke points), extrem wichtigen, schwer zu überwindenden Gebirgspässen (Mountain passes) und immens lukrativen und extrem schwer umkämpften, breiten Flussüberquerungen (River crossings) erbaut, um Routen militärisch und völlig unbarmherzig zu kontrollieren, zu dominieren und dort saftige Zölle abzukassieren.