Das wohl allerschönste Schloss in ganz Schottland
Malerisch eingebettet in das weite, überaus fruchtbare und sattgrüne Tal von Strathmore in der schottischen Region Angus, ist Glamis Castle (welches man übrigens traditionell "Glams" ausspricht) der absolute, vollendete Archetyp eines echten schottischen Baronenschlosses. Mit seiner schier unendlichen, romantischen Fülle an verspielten Türmchen, massiven Haupttürmen und spitzen, in den Himmel ragenden Dächern, die sich eindrucksvoll und fast schon dramatisch gegen die dunkle, raue Bergkulisse der Grampian Mountains abheben, wirkt es vom ersten Moment an wie eine detailverliebte, perfekte Illustration aus einem alten, verstaubten Märchenbuch. Bereits seit dem Jahr 1372 ist dieses magische Anwesen der stolze, ununterbrochene Stammsitz der mächtigen Earls of Strathmore and Kinghorne. Doch Glamis ist weitaus mehr als nur ein schlichtes, herrschaftliches Zuhause; es ist vor allem ein Ort, der buchstäblich durchdrungen ist von uralten, dunklen Mythen und faszinierenden Legenden. Es diente dem großen William Shakespeare als die unheimliche, fiktive Kulisse für seine wohl berühmteste Tragödie Macbeth, es war lange Zeit das überaus glückliche und behütete Elternhaus von Ihrer Majestät Königin Elizabeth, der legendären und allseits geliebten „Queen Mother“ (Königinmutter), und es gilt darüber hinaus – fast schon unangefochten – als das mit Abstand am stärksten von ruhelosen Geistern heimgesuchte Schloss in ganz Schottland.
Die gesamte, gewaltige Anlage hat sich im Laufe von mehr als sechs langen Jahrhunderten stetig und organisch weiterentwickelt. Was einst in seinen frühesten Anfängen als ein eher schlichtes, rein militärisches und massives L-förmiges Turmhaus (Tower House) begann, wurde in den nachfolgenden Jahrhunderten – insbesondere im 17. und 18. Jahrhundert – mit enormem finanziellem Aufwand schrittweise in ein überaus prunkvolles, fast schon französisches Château verwandelt. Trotz all dieser tiefgreifenden, eleganten Umbauten hat es jedoch niemals seinen durch und durch rauen, unverwechselbar schottischen Kern und seinen markanten, stolzen Charakter mit den charakteristischen, blutroten Sandsteinmauern verloren. Glamis verströmt bis zum heutigen Tag eine so dichte, fast schon greifbare Atmosphäre von uralter, ehrwürdiger Majestät gepaart mit abgrundtiefer, unheimlicher Mystik, wie es nur extrem wenigen anderen historischen Gebäuden auf der Welt gelingt.
Die lange Geschichte: Gekrönte Häupter und blutige Rebellionen
Das riesige, fruchtbare Stück Land, auf dem das Schloss heute steht, wurde im Jahr 1372 von König Robert II. als großzügige Schenkung direkt an Sir John Lyon übergeben. Die ambitionierte Familie wuchs daraufhin rasant und florierte; durch überaus geschickte, strategische Hochzeiten gelang es ihr sogar, sich untrennbar in die direkte königliche schottische Blutlinie einzuheiraten. Die mit absolutem Abstand bekannteste, beliebteste und prominenteste Bewohnerin des Anwesens in der jüngeren, modernen Geschichte war unzweifelhaft Lady Elizabeth Bowes-Lyon, die später als Königin Elizabeth (die treue Ehefrau von König George VI.) in die Geschichte einging und nach dessen frühem Tod weltweit als die hochverehrte „Queen Mother“ (Königinmutter) bekannt wurde. Sie verbrachte hier auf dem riesigen Anwesen den allergrößten und glücklichsten Teil ihrer langen, unbeschwerten Kindheit, und interessanterweise wurde im Jahr 1930 sogar ihre jüngere Tochter, Prinzessin Margaret, exakt hier in Glamis geboren – was ein überaus historisches, landesweites Ereignis darstellte, denn es war das allererste Mal seit unglaublichen 300 Jahren, dass wieder ein royales, königliches Baby auf schottischem Boden das Licht der Welt erblickte! Bis heute sind die prächtigen, weitläufigen Räume des Schlosses geradezu randvoll gefüllt mit unzähligen, liebevollen und persönlichen Erinnerungsstücken an ihr langes, außergewöhnliches Leben.
Doch das stolze Schloss blickt auch auf eine weitaus dunklere, blutigere und tragischere Vergangenheit zurück. Im verhängnisvollen Jahr 1537 wurde Lady Janet Douglas, die damalige, angesehene Lady of Glamis, Opfer einer furchtbaren, politisch motivierten Intrige. Sie wurde völlig zu Unrecht der bösartigen Hexerei bezichtigt und darüber hinaus beschuldigt, ein tödliches Mordkomplott (mittels Gift) gegen den amtierenden König James V. heimtückisch geschmiedet zu haben. In einem grausamen und unfairen Schauprozess wurde sie schließlich verurteilt und in Edinburgh bei lebendigem Leibe auf dem Scheiterhaufen verbrannt; der triumphierende König konfiszierte daraufhin augenblicklich das gesamte wertvolle Schloss für sich selbst. Zwar wurde das gewaltige Anwesen nach dem baldigen Tod des Königs rechtmäßig an die Familie zurückgegeben, doch diese unaussprechliche und ungerechte Tragödie hinterließ einen ewig andauernden, dunklen und schmerzhaften Makel in der gesamten Familiengeschichte. Es heißt, dass genau dieses schreckliche Unrecht den unheimlichen, dunklen Nährboden für die zahllosen, furchteinflößenden Geistergeschichten lieferte, die das ehrwürdige Gebäude noch heute unaufhörlich umranken wie zäher, grüner Efeu.
Die Architektur: Schottische, baroniale Pracht in Vollendung
Glamis Castle gilt unter Architekturhistorikern weltweit völlig unumstritten als ein absolutes, unvergleichliches Meisterwerk des sogenannten schottischen Baronialstils (Scottish Baronial style). Der massive, zentrale Hauptturm, der gleichzeitig auch unbestritten den historisch ältesten und massivsten Teil der Anlage darstellt, verfügt über gigantische, völlig undurchdringliche Außenmauern, die an einigen Stellen fast unglaubliche 5 Meter (16 Fuß) dick sind! Im Laufe der langen, bewegten Jahrhunderte wurden stetig und fast organisch immer neue, ausladende Seitenflügel, Treppentürme und Erker hinzugefügt, was im Ergebnis zu einer extrem komplexen, fast schon labyrinthischen und zutiefst romantischen Silhouette führte. Die unruhige, markante Dachlinie des gesamten Gebäudekomplexes präsentiert sich stolz als ein regelrechter, wilder Wald aus unzähligen spitzen, konischen Türmchen, Erkern und großen, steinernen Schornsteinen.
Die Prunkräume (The State Rooms)
Das Innere des Schlosses ist zwar durchweg prachtvoll, majestätisch und enorm, wirkt jedoch gleichzeitig überraschend warm, intim und einladend. Der wunderschöne Salon (Drawing Room) besticht vor allem durch eine geradezu meisterhafte, prächtige und aufwendig gearbeitete Tonnengewölbedecke, deren feinste, historische Stuckarbeiten bis in das Jahr 1621 zurückdatieren. Der lange, dunkle Speisesaal (Dining Room) ist vollständig mit warmem, altem Eichenholz getäfelt und bietet an seiner enormen, polierten Tafel mühelos Platz für bis zu 30 hochrangige und hungrige Gäste. Die sogenannte Krypta (Crypt), die historisch betrachtet eigentlich den großen unteren, wehrhaften Saal des ursprünglichen Wehrturms darstellt, ist heute ein unglaublich atmosphärischer, fast schon schaurig-schöner Raum, in dem die Earls früher ganz formell ihre Pächter, Vasallen und Untergebenen empfingen. Der Raum ist schwer gepanzert und reichlich dekoriert mit zahllosen alten, blitzenden Kettenhemden, rostigen Rüstungen und extrem bedrohlichen mittelalterlichen Waffen, und laut einer der hartnäckigsten lokalen Legenden ist es ausgerechnet dieser dunkle Raum, in dem der verdammte Geist von 'Earl Beardie' (Alexander, der 4. Earl of Crawford) bis heute seine unendlichen, lautstarken und furchtbaren Kartenspiele bestreitet.
Die Halle des Duncan (The Duncan's Hall)
Dies ist jener sehr kleine, unheimliche Raum, der ganz traditionell und untrennbar mit dem feigen, blutigen Mord an König Duncan in William Shakespeares legendärer Tragödie Macbeth in Verbindung gebracht wird. Obwohl der tatsächliche, historische König Duncan hier natürlich nicht getötet wurde (das Schloss in seiner heutigen Form existierte im 11. Jahrhundert schlichtweg noch gar nicht!), so ist die literarische, mystische Verbindung doch extrem kraftvoll und fast allgegenwärtig. Es gilt unter Literaturwissenschaftlern als sehr wahrscheinlich, dass Shakespeare durchaus von diesem alten, düsteren Schloss wusste oder zumindest Berichte darüber gehört hatte, und dass er dessen unvergleichliche, schaurige Atmosphäre ganz bewusst und kunstvoll in sein berühmtes "Schottisches Stück" (wie Macbeth in Theaterkreisen ehrfürchtig genannt wird) einflocht. Der dunkle Raum selbst wird noch immer streng bewacht von einem sogenannten 'Yett' – einem extrem schweren, massiven und geradezu unbezwingbaren mittelalterlichen Eisengittertor.
Die düsteren Legenden: Das Monster von Glamis (The Monster of Glamis)
Glamis Castle ist nicht zuletzt weithin berühmt-berüchtigt dafür, in angeblich "absolut jedem einzelnen Raum einen eigenen Geist" zu beherbergen. Die mit absolutem Abstand grausamste, erschreckendste und am meisten erzählte Legende rankt sich um das sogenannte Monster von Glamis. Es wird seit Generationen immer wieder flüsternd erzählt, dass im frühen 19. Jahrhundert ein schrecklich missgestaltetes, kaum menschliches Kind in die edle, adlige Familie hineingeboren wurde. Um die unfassbare, gesellschaftliche Schande und den familiären Skandal um jeden Preis völlig zu verbergen, soll dieses arme, unschuldige Kind angeblich lebenslang in einem extrem geheimen, fensterlosen Raum tief im Inneren der dicken Burgmauern eingemauert und zeitlebens nur heimlich durch einen winzigen, schmalen Schlitz in der dicken Steinmauer gefüttert worden sein. Dieses angeblich wahnsinnige, deformierte Wesen soll dort tatsächlich viele schreckliche Jahrzehnte lang isoliert gelebt haben und nachts, unter dem sanften Licht des vollen Mondes, unruhig und knurrend auf den hohen Zinnen der Festung umhergestrichen sein. Viele neugierige Gäste und Besucher des Schlosses haben in der Vergangenheit sogar ernsthaft versucht, diesen ominösen Geheimraum auf eigene Faust zu finden, indem sie ausnahmslos aus jedem einzelnen Fenster, das sie in den Räumen finden konnten, Handtücher hängten – nur um dann bei der anschließenden Betrachtung der riesigen, äußeren Fassade mit eiskaltem Schauer festzustellen, dass tatsächlich mehrere kleine Fenster absolut kein Handtuch zeigten, was die anhaltende und beängstigende Vermutung einer gut versteckten, völlig verborgenen Kammer tief im Inneren der massiven Steinmauern immer weiter anheizte.
Ein weiterer, äußerst berühmter und oft gesehener (und vor allem sehr lauter) Hausgeist ist jener von Earl Beardie (historisch: Alexander, der berüchtigte 4. Earl of Crawford). Eine alte, grausame Legende besagt hartnäckig, dass er an einem heiligen Sonntag ein lautstarkes Kartenspiel spielte und dabei völlig blindwütig und gotteslästerlich schwor, dass er notfalls ununterbrochen bis zum Jüngsten Tag weiterspielen würde, sollte sich kein würdiger menschlicher Gegner mehr für ihn finden. Daraufhin, so heißt es, erschien wie aus dem Nichts plötzlich der leibhaftige Teufel höchstpersönlich im Raum, trat unerkannt in das Spiel ein und gewann schließlich die Seele des fluchenden Earls. Noch heute wird steif und fest behauptet, dass man in den späten, dunklen Abendstunden deutlich hinter den scheinbar massiven Wänden eines heute zugemauerten Raumes hören könne, wie Beardie extrem laut und verzweifelt schreit, fürchterlich flucht und rastlos mit seinen Knochenwürfeln klappert.
Die sogenannte Graue Dame (The Grey Lady) hingegen ist ein gänzlich anderer, ruhiger Geist. Man geht fest davon aus, dass es sich bei dieser melancholischen Erscheinung um die unruhige Seele von Lady Janet Douglas handelt. Sie wird von Besuchern und Bediensteten gleichermaßen sehr oft in der stillen Familienkapelle kniend beim Gebet beobachtet, oder aber dabei, wie sie traurig und schweigend im alten Glockenturm umherwandert, stets auf der vergeblichen Suche nach späte Gerechtigkeit für ihre völlig unschuldige, brutale und grausame Hinrichtung auf dem Scheiterhaufen. Ihre ständige Präsenz wird jedoch von fast allen Zeugen übereinstimmend als friedlich, sanft, aber gleichzeitig unendlich traurig und kummervoll beschrieben – eine ständige, leise Erinnerung an das furchtbare und unbegreifliche Unrecht, das sie einst so grausam erleiden musste.
Die weitläufigen Gärten und das umliegende Anwesen
Das Schloss selbst ist sanft umgeben von atemberaubend schönen und extrem weitläufigen, exzellent gepflegten Gartenanlagen, die fast das ganze Jahr über in voller Blüte stehen. Der sogenannte Italienische Garten (Italian Garden), der einst von der visionären Gräfin Cecilia (der Mutter der legendären Queen Mother) mit großem Aufwand angelegt wurde, ist extrem formal, sehr elegant und präsentiert sich in strenger Symmetrie mit absolut perfekt geschnittenen, geraden Eibenhecken und einer leicht erhöhten, sonnigen Panoramaterrasse. Der riesige, sogenannte Ummauerte Garten (Walled Garden) produziert noch heute unaufhörlich und in Hülle und Fülle die frischesten Früchte, Beeren und knackiges Gemüse für die Küche des Anwesens. Eine völlig andere, aber ebenso faszinierende Attraktion ist der lange, stimmungsvolle Macbeth-Pfad (Macbeth Trail). Dies ist ein wunderschöner, etwas wilderer Waldspaziergang, der mit großen, aus grobem Holz meisterhaft geschnitzten, teils sehr unheimlichen Skulpturen gesäumt ist, welche entscheidende und dramatische Szenen aus dem legendären Theaterstück darstellen (wie beispielsweise die drei düsteren, prophetischen Hexen, den verratenen König Duncan, etc.) und auf diese Weise die umgebende, wilde schottische Natur auf perfekte und sehr stimmungsvolle Weise mit der großen Literaturgeschichte verschmelzen lässt.
Wichtige Besucherinformationen und nützliche Tipps
Die Anreise
Glamis Castle befindet sich sehr verkehrsgünstig gelegen in der malerischen Region Angus, nur etwa 19 Kilometer nördlich der Stadt Dundee und rund 40 Kilometer nordöstlich von Perth. Es ist mit dem eigenen Auto (über die großen Straßen A90 und dann anschließend die A94) sehr leicht und bequem zu erreichen. Die Anreise mit den öffentlichen Verkehrsmitteln erfordert in der Regel die Nutzung einer Busverbindung von Dundee aus. Die Fahrt selbst durch das fruchtbare und sattgrüne Strathmore-Tal gilt als absolut malerisch, landschaftlich überaus reizvoll und sehr entspannend.
Geführte Touren und Führungen
Der Zugang zu den wertvollen und extrem historischen Innenräumen des Schlosses ist (aus verständlichen Gründen) ausschließlich und streng nur im Rahmen einer offiziell geführten Tour gestattet. Die lokalen Tourguides (Führer) vor Ort gelten als absolut exzellente, mitreißende und hochgradig passionierte Geschichtenerzähler, denen es meisterhaft gelingt, die komplexe, jahrhundertelange Familiengeschichte und natürlich insbesondere die vielen, sehr unterhaltsamen Geistergeschichten äußerst lebendig, spannend und humorvoll zum Leben zu erwecken. Die Touren dauern im Durchschnitt etwa 50 Minuten. Das Fotografieren ist im Inneren der prunkvollen Hauptwohnräume generell leider strengstens untersagt, um die Atmosphäre nicht zu stören und die alten Exponate zu schützen. Die sehr weitläufigen Gärten und das umliegende Anwesen können jedoch nach der Führung völlig frei, eigenständig und in aller Ruhe ausgiebig erkundet werden. Es befinden sich außerdem ein sehr gutes Restaurant sowie ein gut sortierter, attraktiver Souvenirshop für kleine Erinnerungen direkt vor Ort.
Saisonale Veranstaltungen und Events
Glamis Castle fungiert zudem das ganze Jahr über regelmäßig als stolzer Gastgeber für unzählige, oft sehr große und populäre Events und Veranstaltungen, darunter beispielsweise die sehr bekannte und gut besuchte "Scottish Transport Extravaganza" (eine große, laute Oldtimer-Show) sowie die klassischen und sehr beliebten "Glamis Proms" (große Open-Air-Konzerte im Schlosspark). Das Schloss ist ein völlig autarkes, funktionierendes und florierendes schottisches Landgut (working estate), weshalb Sie bei Ihrem Spaziergang mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit in den direkt angrenzenden, weitläufigen Feldern die großen, zotteligen schottischen Hochlandrinder (Highland cattle) völlig ungestört grasen sehen können – was das ohnehin schon perfekte und idyllische Bild eines echten schottischen Landlebens absolut wunderbar komplettiert. Die absolut seltene, einzigartige und geradezu elektrisierende Kombination aus greifbarer, tiefer königlicher Geschichte, unvergleichlicher und düsterer Shakespearescher Tragik und absolut gänsehauterregenden, sehr lebendigen Geisterlegenden macht Glamis zweifellos zu einer der außergewöhnlichsten und faszinierendsten Destinationen in ganz Europa. Vergessen Sie auf gar keinen Fall, bei Ihrem Besuch auch die wunderbare, separate Ausstellung zu besuchen, die liebevoll und sehr detailliert der Königinmutter ("Queen Mother") gewidmet ist, um zu verstehen und nachzuvollziehen, welch tiefe, innige und zeitlebens anhaltende Verbundenheit sie für genau diesen ganz besonderen Ort in Schottland in ihrem Herzen trug.