Die strahlend weiße Perle von Südböhmen
Wenn sich das majestätische Schloss Hluboká (Zámek Hluboká) nahezu unwirklich und völlig makellos aus den extrem dichten, tiefgrünen Wäldern der südböhmischen Landschaft erhebt, wirkt es auf den Betrachter fast augenblicklich wie die direkte, perfekte Illustration aus einem uralten, romantischen Märchenbuch. In ganz Tschechien gilt dieses außergewöhnliche Anwesen völlig unumstritten als das mit Abstand absolut schönste, eleganteste und romantischste Schloss des gesamten Landes. Mit seiner geradezu blendend schneeweißen, perfekten Fassade, den unzähligen, fein zinnenbewehrten Türmchen (crenellated towers) und den extrem akkurat und penibel gepflegten, weitläufigen Gärten, sieht es für das ungeübte Auge weitaus eher wie eine hochherrschaftliche, britische Königsresidenz aus, als wie eine typisch raue, mitteleuropäische Festungsanlage. Und diese frappierende, optische Ähnlichkeit ist absolut kein reiner Zufall: Im Volksmund und in der Literatur wird Hluboká sehr oft und überaus treffend als das echte „Tschechische Windsor“ (Czech Windsor) bezeichnet, da seine letzte, extrem massive architektonische Rekonstruktion im 19. Jahrhundert ganz bewusst, gewollt und unmittelbar von der Optik des weltberühmten Windsor Castle im fernen England inspiriert wurde. Es steht heute als ein absolut gigantisches, steinernes Monument für den unfassbaren, schier unermesslichen Reichtum, die enorme politische Macht und nicht zuletzt die stark ausgeprägte Anglophilie (England-Liebe) der ehrwürdigen Familie Schwarzenberg, einer der mit weitem Abstand mächtigsten, einflussreichsten und reichsten Adelsdynastien in der gesamten, langen europäischen Geschichte.
Im völligen, bewussten und extrem scharfen Gegensatz zu den sehr rauen, kalten und fast ausschließlich defensiv und militärisch geprägten Burgen des finsteren Mittelalters, ist das heutige Hluboká ein reiner, luxuriöser Prunkpalast, der ganz explizit und fast ausschließlich für das zelebrierte Leben im allerhöchsten Luxus, für die absolute, grenzenlose politische Repräsentation und natürlich für das extrem elitäre, adlige Vergnügen der großen, königlichen Jagden konzipiert und umgebaut wurde. Wahrlich jeder einzelne Quadratzentimeter seiner unglaublichen 140 riesigen Räume ist mit einem derartigen, erdrückenden Detailreichtum und einer solchen Pracht dekoriert, die auf den modernen Besucher fast schon überwältigend, erschlagend und einschüchternd wirken kann, was es völlig zu Recht zu einem der mit Abstand am häufigsten besuchten, fotografierten und wichtigsten kulturellen Denkmäler im ganzen Land macht.
Die lange Geschichte: Vom rauen militärischen Wächter zum feinen, eleganten Luxuspalast
Die extrem lange und überaus wechselvolle, blutige Geschichte dieses spezifischen Ortes erstreckt sich zeitlich sehr weit zurück bis in die Mitte des rauen 13. Jahrhunderts. In dieser extrem unruhigen Zeit wurde genau hier, hoch oben auf diesem strategisch wichtigen Felsen, eine massive, rein gotische Militärburg (gothic castle) durch den damaligen König Ottokar II. von Böhmen eilig errichtet. Ihr einziger, harter Zweck war es, die extrem wichtigen, lukrativen und oft überfallenen Handelsrouten, die sich direkt entlang des großen Flusses Moldau (Vltava River) schlängelten, streng und militärisch zu bewachen. Über viele lange und oft grausame Jahrhunderte hinweg wechselte die massige Festung immer wieder die adligen Besitzer, ging durch zahllose, teils blutige königliche Hände und durchlief dabei im Laufe der Zeit völlig natürliche, aber weitreichende architektonische Modifikationen im Stil der Renaissance und später des Barock. Der absolut entscheidende, alles verändernde und historische Wendepunkt in der Baugeschichte trat jedoch im Jahr 1661 ein, als das gesamte, riesige Anwesen von dem extrem reichen Fürsten Johann Adolf I. von Schwarzenberg (Jan Adolf I von Schwarzenberg) gekauft wurde.
Das extrem malerische, romantische Schloss, das wir heute in seiner heutigen, unglaublichen Form bewundern können, entsprang jedoch letztendlich fast völlig der sehr exzentrischen, romantischen Vision des späteren Fürsten Johann Adolf II. von Schwarzenberg und seiner gleichermaßen kunstsinnigen Ehefrau, der Fürstin Eleonore. Im Jahr 1838 reiste das adlige Paar gemeinsam den weiten Weg nach London, um dort als hochrangige Gäste der offiziellen, prunkvollen Krönung der jungen Queen Victoria beizuwohnen. Während dieses langen Englandaufenthalts besuchten sie auch ausgiebig das gigantische, königliche Windsor Castle. Die feinsinnige Fürstin Eleonore war von der Optik und der Architektur schlichtweg völlig verzaubert, restlos fasziniert und geradezu besessen von diesem englischen Stil. Unmittelbar nach ihrer Rückkehr nach Böhmen gaben sie ohne jegliches Zögern den sofortigen, kompletten und unfassbar teuren architektonischen Umbau ihres ehrwürdigen Stammsitzes im damals extrem modischen, verspielten Stil der romantischen Neogotik (Romantic Neo-Gothic style) in Auftrag. Dieses gigantische Bauprojekt dauerte unglaubliche 31 Jahre lang (von 1840 bis 1871) und beschäftigte unter anderem die allerfeinsten, teuersten und fähigsten Architekten aus der fernen Metropole Wien (darunter Franz Beer und Damasius Deworetzky). Die extrem vermögende Familie Schwarzenberg residierte und lebte völlig ungestört in diesem Traumschloss bis zum verhängnisvollen Jahr 1939, als der absolut letzte adlige Besitzer, Adolph Schwarzenberg, Hals über Kopf vor den rasch vorrückenden und plündernden Truppen der Nazis ins Ausland fliehen musste. Das wertvolle Schloss wurde daraufhin völlig skrupellos von der berüchtigten Gestapo beschlagnahmt und in der Nachkriegszeit schließlich im Jahr 1947 vom neuen tschechoslowakischen Staat offiziell und endgültig nationalisiert und enteignet.
Die Architektur: Ein wahrgewordener, perfekter neogotischer Traum
Das atemberaubende, äußere Erscheinungsbild (Exterior) von Hluboká wird primär und unmissverständlich durch sein extrem helles, fast schon leuchtend weißes, makelloses Mauerwerk (glowing white masonry), seine unglaublich komplexe, wilde, fast schon unruhige Skyline aus unzähligen, verspielten kleinen Türmchen und kunstvoll verzierten Schornsteinen sowie durch seine völlig kompromisslose, mathematisch genaue und strikte bauliche Symmetrie definiert. Es wird an allen Seiten weitläufig umschlossen von einem extrem gigantischen, penibel gepflegten, künstlich angelegten englischen Landschaftspark, was die scheinbar perfekte, optische Illusion eines echten, alten britischen Landgutes meisterhaft und völlig makellos komplettiert.
Die unvorstellbar luxuriösen Innenräume (The Interiors)
Die offiziell geführte Tour tief durch die vielen Prunkräume im Inneren des Schlosses bietet dem staunenden Besucher einen absolut intimen, ungeschönten und direkten Einblick in den geradezu schwindelerregenden, fast schon obszönen und grenzenlosen Luxus der höchsten europäischen Aristokratie im langen 19. Jahrhundert. Die extrem hohen Wände und Decken sind fast lückenlos und flächendeckend mit unglaublich filigraner, extrem dunkler und massiver Holzvertäfelung (Wood paneling) und tiefen Kassettendecken verkleidet, die von hochspezialisierten, lokalen Handwerksmeistern in monatelanger, mühsamer Arbeit zu einem derart unglaublich hohen, feinen und qualitativen Standard geschnitzt wurden, dass das schwere, dunkle Holz aus der Ferne oftmals täuschend echt wie die zarteste, feinste und leichteste Spitze (Lace) wirkt. Die monumentale Haupttreppe (Main Staircase) aus massiven Holzbalken ist ein absolutes, unübertroffenes Meisterwerk der Handwerks- und Holzschnitzkunst und raubt jedem Besucher sofort den Atem. Die extrem beeindruckende Bibliothek (Library), die oft als Arbeitszimmer genutzt wurde, beherbergt heute noch unglaubliche 12.000 sehr seltene, handgebundene Bände in ihren Regalen und wird von einem wahrhaft massiven, gigantischen offenen Kamin optisch völlig dominiert. Der helle und elegante Morgensalon (Morning Salon) ist von oben bis unten reichlich dekoriert mit extrem seltenen, unbezahlbaren und alten Wandteppichen, die damals teuer direkt aus der Stadt Brüssel importiert wurden. Die extrem große Waffenkammer (Armoury) des Schlosses zeigt den Besuchern eine wahrhaft riesige, extrem furchteinflößende und schier endlose private Sammlung alter, scharfer Waffen und schwerer, polierter Rüstungen, die sehr deutlich und lautstark die extrem lange, kriegerische, oft sehr brutale und absolut dominierende militärische Geschichte dieser alten Adelsfamilie widerspiegelt.
Das mit absolutem Abstand extremste, auffälligste und gleichzeitig mit Sicherheit wohl kurioseste und makaberste dekorative Merkmal im gesamten, riesigen Schloss ist jedoch das geradezu omnipräsente und oft wiederholte Motiv des sogenannten „Türkenkopfes“ (Turk's Head). Das offizielle, stark blutrünstige Familienwappen (Coat of arms) der Schwarzenbergs zeigt in aller Deutlichkeit einen wilden schwarzen Raben, der völlig unbarmherzig und grausam in die noch offenen Augen eines abgetrennten, menschlichen Kopfes eines osmanischen Kriegers hackt (dieses extrem brutale, martialische Motiv dient der historischen Erinnerung und Feier eines großen, entscheidenden militärischen Sieges gegen die stark vorrückenden, gefürchteten osmanischen Truppen im Jahr 1598). Dieses äußerst blutige, grausame und zutiefst makabre, heraldische Symbol taucht bei einem Rundgang buchstäblich absolut überall im gesamten Gebäude auf – angefangen bei den winzigen, kunstvoll geschmiedeten eisernen Türklinken bis hinauf zu den absolut farbenprächtigsten, schönsten und teuersten Buntglasfenstern im Schloss. Dies bildet für den genauen Beobachter einen fast schon absurden, extrem harten, brutalen und zutiefst verstörenden optischen und thematischen Kontrast zu der ansonsten so weichen, perfekten und überaus romantischen architektonischen Gestaltung des restlichen Hauses.
Die gigantischen Schlossküchen (The Kitchens)
Eines der absoluten, unerwarteten Highlights für viele praktisch veranlagte Besucher ist die riesige, alte Schlossküche. Tief unten im kühlen, weitläufigen Untergeschoss (Basement) des Komplexes gelegen, stellte sie zur damaligen Zeit ein absolutes, unvergleichliches technologisches Wunderwerk (Technological marvel) und das modernste Meisterstück der Technik dar. Sie verfügt unter anderem über einen gigantischen, durchdachten mechanischen Bratspieß, der völlig automatisch und raffiniert allein durch die extrem heiße, nach oben steigende Abluft im riesigen Kamin angetrieben wurde. Zudem finden sich hier enorm große, schwere Kupferkessel für das Kochen und unglaublicherweise sogar eine der allerersten, vollautomatischen Kartoffelschälmaschinen ihrer Zeit. Dieser rein funktionale, fast schon fabrikmäßige Bereich des Hauses verdeutlicht auf extrem anschauliche Weise den schier unvorstellbaren, gigantischen logistischen, personellen und organisatorischen Aufwand, der tagtäglich zwingend erforderlich war, um den extrem großen, verwöhnten fürstlichen Hofstaat und dessen oftmals Hunderte von gleichzeitig anwesenden, hungrigen adligen Gästen während der ausgedehnten, wochenlangen herbstlichen Jagdsaison (Hunting season) zuverlässig, pünktlich und auf absolutem Spitzenniveau zu verköstigen.
Der weitläufige, Englische Landschaftspark und die alte Winterreitschule
Das eigentliche Schlossgebäude wird vollständig von einem gigantischen, extrem weitläufigen und wunderschönen Park im rein englischen Landschaftsstil umgeben. Dieser Park wurde damals absolut akribisch, penibel und mit enormem Aufwand entworfen und angelegt, um die spitze, kantige neogotische Architektur des Hauptgebäudes optisch absolut perfekt und harmonisch zu ergänzen und weicher wirken zu lassen. Er erstreckt sich heute über unglaubliche, fast 200 volle Hektar Land und besticht durch die gezielte Pflanzung extrem exotischer, seltener und alter Bäume aus aller Welt, mathematisch absolut perfekt und symmetrisch angelegter, farbenprächtiger Blumenbeete und schier endloser, sanft und romantisch geschwungener Spazierwege, die sich absolut perfekt für ausgedehnte, verträumte und ruhige Spaziergänge am Nachmittag eignen. Der gesamte Park wurde von den Architekten absolut strategisch und klug so angelegt, dass er an jeder Biegung völlig neue, atemberaubende und geplante Sichtachsen und Aussichten bietet, bei denen sich das makellos weiße, spitze Schloss immer wieder pittoresk in den spiegelglatten Oberflächen der umliegenden, ruhigen Teiche reflektiert. Ein weiteres, überaus bemerkenswertes und architektonisch interessantes großes Gebäude innerhalb der riesigen Parkanlage ist die ehemalige, wuchtige Winterreitschule (Winter Riding School, auf Tschechisch: Zimní jízdárna). Diese absolut gigantische, ehemals sehr funktionale und beheizbare Reithalle wurde vom Adel intensiv für das tägliche, witterungsunabhängige und komfortable Reittraining während der oft extrem kalten, harten böhmischen Wintermonate genutzt. Heutzutage beherbergt genau dieses beeindruckende Gebäude die landesweit äußerst angesehene Alšova Südböhmische Galerie (Alšova jihočeská galerie), welche stolz eine extrem beeindruckende, dauerhafte und wertvolle Kunstsammlung mit starkem Fokus auf extrem frühe, lokale gotische Kunst aus Südböhmen und der weiten Region des Böhmerwaldes präsentiert, sowie zusätzlich hervorragende, unschätzbar wertvolle und bekannte Gemälde von weltberühmten niederländischen und flämischen Meistermalern (Flemish masters) aus dem 17. Jahrhundert ausstellt. Sie ist heute eine völlig eigenständige, hochkarätige und extrem lohnenswerte kulturelle Destination in der Region und zieht Kunstliebhaber aus der ganzen Welt an.
Alte Legenden: Der magische Spiegel der ewigen Jugend
Tief im absolut intimsten Bereich, im großen Schlafzimmer des Schlosses, hängt noch heute ein wunderschöner, extrem alter und wertvoller Spiegel, der von einem unfassbar filigranen, opulent verzierten, schweren Rahmen eingefasst ist. Eine überaus hartnäckige, alte und faszinierende Legende besagt felsenfest, dass absolut jede Frau, die es wagt, tief und direkt in diesen Spiegel zu blicken, auf magische Weise ihre eigene Schönheit und ihre jugendliche Frische für absolut alle Ewigkeit unbeschadet konservieren wird. Es gibt jedoch bei diesem verlockenden Angebot einen entscheidenden Haken (wie es in fast allen echten, alten Legenden unweigerlich der Fall ist): Sollte eine Frau es wagen, mit bösem Neid, tiefster Missgunst oder reiner, verwerflicher Eitelkeit (Vanity) tief in ihrem eigenen Herzen in diesen Spiegel zu schauen, so wird sie zur Strafe extrem schnell und auf grausame Weise innerhalb von nur einem einzigen, kurzen Jahr extrem drastisch, schmerzhaft und sichtbar altern. Man erzählt sich im Schloss hinter vorgehaltener Hand bis heute sehr gerne, dass sogar die schöne Fürstin Eleonore höchstpersönlich genau diesen besagten Spiegel fast täglich intensiv benutzte, was unter anderem auch als die absolut stichhaltigste und plausibelste übernatürliche Erklärung für ihre landesweit legendäre, zeitlose und unvergängliche Eleganz (Legendary elegance) bis ins hohe Alter herangezogen wird.
Wichtige und nützliche Besucherinformationen
Die Anreise zum Schloss (Getting There)
Die Kleinstadt Hluboká nad Vltavou befindet sich verkehrstechnisch sehr günstig und leicht erreichbar nur etwa kurze 10 Kilometer nördlich der weitaus größeren, bekannteren Stadt České Budějovice (die weltweit primär für ihr hervorragendes, traditionsreiches Budweiser-Bier berühmt ist) und liegt insgesamt etwa 150 Kilometer südlich der tschechischen Hauptstadt Prag. Sie ist mit den öffentlichen Verkehrsmitteln (sowohl mit dem lokalen, sehr regelmäßigen Bus als auch bequem mit dem Zug) extrem einfach, entspannt und schnell von České Budějovice aus in kurzer Zeit erreichbar. Für all jene Besucher, die mit dem eigenen Auto anreisen, gibt es glücklicherweise mehrere, sehr große und gut ausgeschilderte, offizielle Parkplätze (Parking lots) tief unten im Tal am Fuße des recht steilen Hügels; von dort aus bringt Sie entweder eine sehr kleine, niedliche und extrem populäre kleine "Bimmelbahn" (ein Land train) bequem den Hügel hinauf, oder Sie entscheiden sich alternativ für einen recht steilen, aber sehr schönen und gesunden, etwa 15-minütigen Fußmarsch direkt durch den alten Wald hinauf bis direkt vor die massiven, großen Eingangstore des Schlosses.
Geführte Touren (Tours)
Das riesige Schloss ist erfreulicherweise das absolut gesamte, volle Jahr hindurch für begeisterte Touristen geöffnet (die einzigen regulären Ausnahmen sind hierbei fast immer montags sowie an einigen, wenigen spezifischen großen nationalen Feiertagen; zudem ist der allgemeine, angebotene Tourenplan im kalten Winter erwartungsgemäß oftmals deutlich reduziert). Die interessierten Besucher haben vor Ort dann die absolute Qual der Wahl und können sich ausgiebig zwischen mehreren, völlig unterschiedlichen und hochgradig spezialisierten geführten Tour-Routen entscheiden: Da gibt es zum einen die großen Repräsentationsräume (The Representation Rooms, welches die absolut wichtigste, beliebteste und bekannteste Haupttour durch das Haus darstellt), die etwas intimeren Privatgemächer (The Private Apartments), die faszinierende historische Schlossküche (The Kitchen) im Untergrund oder aber den überaus anstrengenden, aber lohnenswerten Turmaufstieg (Tower Climb, primär gedacht für die allerbesten, weiten Panorama-Aussichten über das Land). Die kompetenten und informativen Führungen werden absolut regelmäßig und verlässlich in Tschechisch, Englisch, Deutsch sowie oftmals auch in diversen anderen großen Fremdsprachen für die internationalen Besucher angeboten. Besonders in den extrem heißen, überlaufenen und hochfrequentierten Sommermonaten ist es absolut unerlässlich, extrem ratsam und geradezu dringend zu empfehlen, die begehrten Eintrittstickets unbedingt bereits rechtzeitig und weit im Voraus online über das Internet zu reservieren, da die einzelnen, in der Gruppengröße stark limitierten Touren fast immer extrem schnell und oft bereits am frühen Morgen völlig restlos ausgebucht (sell out quickly) sind.
Nützliche Tipps für Ihren Besuch (Tips for Visiting)
Das Fotografieren ist absolut strengstens untersagt und generell während der gesamten Zeit im Inneren der wertvollen, historischen Räume auf den offiziellen Haupt-Tourrouten absolut verboten. Seien Sie also mental gut darauf vorbereitet, dass Sie all die unglaublichen, magischen und opulenten visuellen Eindrücke dieses Besuchs einzig und allein mit Ihren eigenen Augen und in Ihrem eigenen Gedächtnis festhalten und konservieren müssen. Der separate, extrem beliebte Aufstieg auf den hohen Turm erfordert zwar eine gewisse, grundlegende körperliche Fitness, da er immerhin absolut stolze, enge und steile 245 Stufen beinhaltet, belohnt Sie dafür am Ende aber zweifellos mit absolut atemberaubenden, spektakulären und völlig unvergleichlichen, weiten Panoramablicken (Spectacular views) über die gesamte, herrlich grüne und idyllische südböhmische Landschaftsregion. Nach der langen, oftmals faszinierenden, aber dennoch anstrengenden Schloss-Tour durch die alten Gemäuer genießen es extrem viele Besucher sichtlich, sich am späten Nachmittag völlig zu entspannen und eine extrem romantische, langsame und gemütliche Bootsfahrt (Boat ride) auf dem unmittelbar nahegelegenen, wunderschönen und spiegelglatten Munický-Teich (Munický pond) zu unternehmen. Alternativ ist auch ein ausgiebiger Besuch des absolut sehenswerten, hervorragenden Hluboká Zoos (Ohrada Zoo) extrem empfehlenswert, welcher sich absolut verkehrsgünstig quasi direkt neben dem weitläufigen Schlossgelände befindet und zu Fuß leicht erreichbar ist. Dieser relativ kleine, aber extrem feine und sehr gut gepflegte Zoo hat sich im Laufe der Jahre fast ausschließlich auf die faszinierende, artgerechte Präsentation von völlig heimischen, wilden Tieren des europäischen Kontinents sowie Tieren der ausgedehnten, rauen und gemäßigten Zonen Asiens (temperate Asia) spezialisiert. Ein Besuch dort stellt ganz besonders für Familien, die mit jüngeren, aufgeweckten und lauffreudigen Kindern reisen, eine absolut perfekte, lehrreiche und zugleich extrem unterhaltsame Ergänzung (Perfect addition) und den krönenden Abschluss für diesen wahrlich unvergesslichen und abwechslungsreichen Tagesausflug dar.