Die hochheilige Festung des mächtigen Kaisers
Tief und scheinbar völlig isoliert verborgen in den extrem dichten, uralten und dunklen Wäldern des rauen Böhmischen Karsts (Bohemian Karst), nur etwa kurze 30 Kilometer südlich der geschäftigen, goldenen Hauptstadt Prag, erhebt sich eine extrem kantige, wehrhafte und fast schon bedrohliche, gezackte Silhouette (Jagged silhouette) majestätisch direkt über das schmale Tal des Flusses Berounka. Dies ist die weltberühmte Burg Karlštejn (auf Tschechisch: Hrad Karlštejn), die völlig unbestritten mit Abstand absolut berühmteste, historisch wichtigste und national bedeutendste Burganlage in der gesamten, heutigen Tschechischen Republik. Sie wurde in der Vergangenheit keineswegs einfach nur als eine gewöhnliche, militärische und trutzige Festung konzipiert und erbaut, sondern vielmehr als ein absolut gigantischer, architektonischer und vor allem extrem hochsicherer Tresor (Giant safe deposit box). Ihr legendärer Gründer, der extrem mächtige Kaiser Karl IV. (Kaiser des Heiligen Römischen Reiches und zugleich König von Böhmen), ließ diese monumentale Anlage im Jahr 1348 aus einem einzigen, völlig singulären und zutiefst sakralen, heiligen Zweck (Sacred purpose) heraus errichten: Sie sollte einzig und allein dazu dienen, die unschätzbar wertvollen, funkelnden kaiserlichen Kronjuwelen (Imperial Crown Jewels), unzählige hochheilige, religiöse Reliquien und die unersetzlichen, königlichen Reichsinsignien des gesamten Heiligen Römischen Reiches absolut sicher vor jedem Feind zu verwahren. Sie war in der damaligen, tiefgläubigen Vorstellung ganz explizit und buchstäblich als ein neues, irdisches Jerusalem gedacht – als das absolut unangefochtene, strahlende Zentrum jeglicher spiritueller und göttlicher Macht (Spiritual power) direkt im pulsierenden, geografischen Herzen Europas.
Der symbolische, beschwerliche Aufstieg in den Himmel
Die gesamte innere und äußere Architektur von Burg Karlštejn ist absolut einzigartig und faszinierend, denn sie ist in ihrem Grundriss absolut strikt, fast schon pedantisch hierarchisch (Hierarchical) strukturiert und gegliedert. Sie wurde von den damaligen Baumeistern ganz bewusst und theologisch so entworfen, dass sie für jeden aufsteigenden Besucher eine tatsächliche, physische und gleichzeitig tief spirituelle Reise (Spiritual journey) vom unbedeutenden, staubigen und profanen Irdischen hinauf zum reinen, heiligen und erhabenen Himmlischen symbolisierte. Während Sie heute langsam, Schritt für Schritt durch die riesige Burganlage wandern, steigen Sie im wahrsten Sinne des Wortes physisch immer höher und gewinnen dabei gleichzeitig stetig an immenser religiöser und protokollarischer Bedeutung und Wichtigkeit (Importance):
- Ebene 1: Der weltliche Kaiserpalast (The Imperial Palace): Die absolut unterste, niedrigste Ebene der gesamten Anlage (obwohl sie sich natürlich geografisch immer noch extrem hoch und furchteinflößend auf den steilen Klippen befindet) war der völlig weltliche, stark belebte Wohn- und Repräsentationsbereich für den Kaiser selbst, seine Familie und seinen extrem großen, geschäftigen Hofstaat (Court). Dieser weitläufige Trakt beherbergt unter anderem die luxuriösen, großen Schlafzimmer, den imposanten, mit Gemälden geschmückten Ahnensaal (Hall of Ancestors) sowie den offiziellen, großen Audienzsaal (Audience Hall).
- Ebene 2: Der spirituelle Marienturm (The Marian Tower): Deutlich und spürbar höher über dem weltlichen, profanen Palast aufragend, beherbergt dieser massive, große Turm die heilige Marienkirche (Church of Our Lady) sowie die absolut private, sehr intime Gebetskapelle des Kaisers, welche exklusiv der Heiligen Katharina gewidmet ist. Die Wände genau dieser extrem winzigen, kleinen Kapelle sind über und über üppig mit wunderschönen, glitzernden und extrem kostbaren Halbedelsteinen (Precious stones) dekoriert. Genau an diesem extrem ruhigen, zurückgezogenen und heiligen Ort verbrachte der sonst so mächtige Kaiser völlig freiwillig oft viele Tage lang fast ausschließlich in absoluter, privater Meditation (Private meditation) und in tiefer Zwiesprache mit Gott.
- Ebene 3: Der Große Turm (The Great Tower): Der absolut höchste, isolierteste und wichtigste Punkt der gesamten Burg. Dieser unfassbar massive, gigantische Bergfried, der sich stolze und schwindelerregende 60 Meter hoch in den Himmel schraubt, steht völlig autark, separat und abgetrennt vom gesamten restlichen Gebäudekomplex. Seine absolut undurchdringlichen, steinernen Außenmauern sind unfassbare, schier unglaubliche 7 Meter (gut 23 Fuß) dick. Er bildete das absolut pochende, heilige Herz der gesamten riesigen Festung, war absolut uneinnehmbar, extrem stark geschützt und galt als uneingeschränkt heilig (Holy). Tief, dunkel und extrem sicher im Inneren dieses Turms verbirgt sich der absolut allergrößte, unbezahlbare Schatz der gesamten Burg.
Die prunkvolle Heilig-Kreuz-Kapelle (The Chapel of the Holy Cross)
Direkt im obersten, am besten gesicherten Stockwerk des riesigen Großen Turms befindet sich die absolut unvergleichliche, legendäre Heilig-Kreuz-Kapelle. Es handelt sich hierbei jedoch nicht einfach nur um eine herkömmliche, hübsche kleine Kapelle; sie ist vielmehr völlig unbestritten einer der absolut atemberaubendsten, perfektesten und wunderschönsten, erhaltenen sakralen Räume der gesamten Epoche der gotischen Kunst (Gothic art) auf der absolut ganzen Welt. Dieser extrem sichere Raum war der eigentliche, hochgesicherte Tresorraum (The vault). Die unbezahlbaren, originalen kaiserlichen Kronjuwelen wurden genau hier, im flackernden Kerzenlicht, hinter unglaublichen, vier extrem massiven, dicken Eisentüren verwahrt, welche wiederum mit sagenhaften, exakt neun völlig separaten, extrem komplexen Schlössern (Locks) gesichert waren.
Das feierliche Betreten genau dieser spezifischen Kapelle fühlt sich noch heute absolut unweigerlich so an, als würde man völlig überraschend in das Innere einer gigantischen, lebensgroßen und funkelnden Schmuckschatulle (Jewelry box) treten. Die gesamten unteren Wände sind fast völlig lückenlos besetzt und verkrustet mit über unglaublichen 2.200 handpolierten, riesigen und stark glitzernden Halbedelsteinen (hauptsächlich roter Jaspis, violetter Amethyst und blauer Chalcedon), die extrem kunstvoll direkt in feinsten, schwer vergoldeten Gips (Gilded plaster) eingelassen und fixiert wurden. Direkt über dieser glitzernden Pracht befinden sich exakt 129 originale, extrem feine und wunderschöne Tafelgemälde (Panel paintings), die von dem genialen gotischen Meistermaler Meister Theoderich persönlich erschaffen wurden. Sie stellen eindrucksvoll die sogenannte 'Armee des Himmels' (Army of Heaven) – bestehend aus unzähligen Heiligen, Märtyrern und Engeln – dar, die allesamt schützend und wohlwollend von oben auf die wertvollen Juwelen herabblicken. Die extrem hohe, wunderschöne Gewölbedecke ist absolut lückenlos und flächendeckend mit reinstem Blattgold überzogen und zudem mit vielen kleinen, runden Linsen aus echtem venezianischem Glas (Venetian glass lenses) besetzt, die extrem geschickt und funkelnd die hellen Sterne an einem dunklen, klaren Nachthimmel nachahmen sollen. Der ansonsten so stolze und mächtige Kaiser war in genau diesem absolut heiligen Raum angeblich stets so voller ehrlicher Demut und Ehrfurcht, dass er ihn der Überlieferung nach immer nur völlig barfuß (Barefoot) betrat. Zudem erließ er das absolut strikte Gesetz, dass absolut keinem einzigen, lebenden Menschen jemals gestattet war, räumlich über diesem Stockwerk zu schlafen.
Wichtiger, aktueller Hinweis: Der physische Eintritt in diese extrem empfindliche Kapelle erfordert zwingend ein spezielles, separates und deutlich teureres Sonderticket (die sogenannte Tour II), welches aufgrund extrem strenger, staatlicher Limitierungen bezüglich der empfindlichen Klimakontrolle (Climate control limitations) fast immer schon viele, viele Monate im absoluten Voraus online gebucht werden muss.
Die berühmte Legende vom strengen Verbot für Frauen
Eine in ganz Tschechien extrem berühmte, oft erzählte und sehr beliebte Legende, die später ganz besonders durch das weithin bekannte, populäre Theaterstück und die Komödie Noc na Karlštejně (Eine lange Nacht auf Karlštejn) aus dem späten 19. Jahrhundert nochmals stark popularisiert wurde, behauptet extrem hartnäckig, dass es absolut allen Frauen (Women) unter Androhung härtester Strafen völlig und strengstens verboten (Forbidden) war, die Burg überhaupt zu betreten. Dies sollte angeblich sicherstellen, dass die absolute, spirituelle Reinheit (Purity) dieses hochheiligen Ortes für alle Zeiten absolut unangetastet blieb. In der nüchternen, historischen Realität bezog sich dieses absolut strikte, klare Verbot jedoch einzig und allein, aber dafür sehr streng, auf den heiligen Großen Turm und speziell auf die Heilig-Kreuz-Kapelle selbst. Im weitaus tiefer gelegenen, weltlichen Kaiserpalast lebten selbstverständlich und völlig problemlos Frauen, und das beinhaltete völlig regulär auch die Kaiserin (Empress) selbst. Dennoch hält sich genau diese extrem romantische und oft wiederholte Legende bis zum heutigen Tag absolut eisern am Leben und zeichnet in der breiten Öffentlichkeit noch immer das völlig falsche Bild, dass die Burg damals nichts weiter als eine völlig von der Welt abgeschirmte, extrem strenge und zölibatäre mönchische Bruderschaft von fanatischen Rittern (Monastic brotherhood of knights) gewesen sei.
Der extrem tiefe und völlig lebenswichtige, unsichtbare Brunnen
Trotz all ihrer völlig unbezwingbar wirkenden, extrem massiven und dicken Mauern besaß die stolze Burg Karlštejn dennoch in Wahrheit einen einzigen, absolut fatalen und potenziell tödlichen Konstruktionsfehler (Fatal flaw): Sie besaß leider von Natur aus absolut keine eigene, sichere und natürliche Wasserquelle. Absolut jede Burg der Welt, der es völlig an Wasser mangelt, kann und wird niemals eine längere militärische Belagerung erfolgreich überleben. Die genialen und erfahrenen Ingenieure des 14. Jahrhunderts wussten dies natürlich extrem gut, konnten aber bei den langwierigen Bauarbeiten trotz aller Anstrengungen absolut kein Grundwasser in dem extrem soliden, harten Felsmassiv finden. In ihrer völligen Verzweiflung ließen sie daher von erfahrenen, lokalen Bergleuten (Miners) in jahrelanger Knochenarbeit einen gigantischen, extrem steilen und dunklen Schacht ganze 80 Meter tief senkrecht in den harten Berg schlagen – und damit faktisch sogar noch deutlich tiefer als das Niveau des nahen, großen Flusses im Tal. Doch selbst dort unten, in dieser absoluten Tiefe, stießen sie noch immer auf absolut gar keine einzige natürliche Quelle.
Sie sahen sich daher schlussendlich völlig gezwungen, heimlich einen extrem langen, versteckten und horizontalen kleinen Tunnel zu graben, der den völlig trockenen Boden des Brunnens geschickt und unsichtbar mit einem nahegelegenen, kleinen Gebirgsbach verband und ihn so faktisch in eine reine Zisterne (Cistern) verwandelte. Dies war jedoch ein absolut gefährliches, furchteinflößendes und absolut tödliches militärisches Geheimnis (Terrifying secret). Denn wenn auch nur ein einziger schlauer Feind jemals genau diesen lebenswichtigen, versteckten Kanal gefunden und das zufließende Wasser entweder tödlich vergiftet (Poisoned) oder schlichtweg vollständig blockiert hätte, wäre die gesamte, mächtige Burg in kürzester Zeit absolut verloren und zum Sterben verdammt (Doomed) gewesen. Um das schwere Wasser dann mühsam aus dieser gewaltigen Tiefe überhaupt nach ganz oben in den Burghof zu befördern, installierten sie ein absolut massives, riesiges und hölzernes Tretrad (Wooden treadwheel). Dessen extrem harte und knochenbrechende Bedienung erforderte zwingend, dass fast ununterbrochen zwei starke, schwere Männer gemeinsam und stundenlang im Inneren des riesigen Rades laufen mussten, um die schweren, nassen Eimer an langen Seilen nach oben zu hieven. Eine weitere, sehr düstere und extrem makabre lokale Legende (Grim legend) besagt eisern, dass dieses absolut kritische und gefährliche Geheimnis der künstlichen Wasserzufuhr ausschließlich dem Kaiser selbst und seinem höchsten Burggrafen (Burgrave) persönlich bekannt war; absolut jeder einzelne, arme Bergmann, der jemals an der Konstruktion dieses völlig geheimen Tunnels mitgearbeitet hatte, wurde angeblich sofort nach der Fertigstellung völlig gnadenlos, heimlich und blutig hingerichtet (Executed), um sein ewiges und absolut sicheres Schweigen für alle Zeiten brutal zu garantieren (obwohl viele moderne Historiker heute eher davon ausgehen, dass dies vermutlich nur eine sehr übertriebene, erfundene, wenn auch extrem schaurige Gruselgeschichte ist!).
Die blutigen und brutalen Hussitenkriege
Die extrem massiven, dicken Verteidigungsanlagen der Burg wurden im frühen 15. Jahrhundert, genauer gesagt im historischen Jahr 1422, während der absolut brutalen und blutigen Hussitenkriege (Hussite Wars) das allererste Mal völlig real und grausam auf die härteste Probe gestellt. Die damals extrem radikalen und militärisch sehr erfahrenen und gefürchteten Prager Hussiten belagerten (Besieged) das stark befestigte Karlštejn unerbittlich und gnadenlos für volle sieben lange, extrem harte und hungernde Monate. Sie bombardierten das alte Schloss pausenlos und mit enormer Wucht mit schweren, zerstörerischen Kanonenkugeln und warfen zudem, was historisch besonders signifikant und ekelhaft ist, ganz gezielt und völlig absichtlich Hunderte von bereits stark verwesenden, verseuchten Leichen (Dead bodies) und riesige Mengen an übelriechendem, krankmachendem tierischem Mist (Manure) mithilfe von großen Katapulten direkt über die hohen Festungsmauern. Ihr absolut grausames, taktisches Ziel dabei war es, im engen, überfüllten Inneren der Burg möglichst schnell eine absolut tödliche, verheerende Seuche (Disease) unter der eingesperrten Besatzung auszulösen. Dies war faktisch und de facto eine extrem frühe, rudimentäre und primitive, aber sehr grausame Form der sogenannten biologischen Kriegsführung (Biological warfare). Doch Karlštejn hielt dennoch absolut eisern und heldenhaft stand (Held out). Die extrem massiven, sieben Meter dicken Außenmauern des großen Bergfrieds lenkten absolut alle extrem schweren steinernen Geschosse (Stone shots) der Katapulte völlig mühelos und fast ohne Kratzer ab, und die extrem erschöpfte, aber absolut eiserne und entschlossene Besatzung überlebte den furchtbaren Angriff, was der ganzen Welt endgültig, eindrucksvoll und völlig unmissverständlich den unschätzbaren militärischen Wert (Worth) der gesamten Burg bewies.
Die spätere, stark romantisierende Restaurierung
Ähnlich wie bei extrem vielen anderen berühmten, alten europäischen Märchenburgen, ist genau das, was wir heute als faszinierte Besucher mit eigenen Augen sehen, in Wahrheit zum großen Teil eine extrem stark romantisierte, idealisierte und verklärte architektonische Vision (Vision) aus dem späten 19. Jahrhundert. Bis zum Anbruch der tiefen 1800er Jahre war das originale Karlštejn nämlich leider durch enorme Vernachlässigung und fehlendes Geld in einen sehr traurigen, absolut baufälligen und teils extrem ruinösen Zustand (Dilapidated) geraten. Erst der amtierende Kaiser Franz Joseph I. initiierte und bezahlte schließlich eine absolut massive, extrem weitreichende und sehr teure staatliche Restaurierung (Restoration), welche von dem sehr bekannten, damaligen Star-Architekten Josef Mocker extrem rigoros geleitet wurde. Mocker 'reinigte' (purified) die alte, historische Burg völlig radikal und kompromisslos nach seinen eigenen, strengen Vorstellungen; er ließ absolut alle, über Jahrhunderte hinweg organisch gewachsenen und historischen Renaissance-Anbauten (Renaissance additions) völlig skrupellos und dauerhaft abreißen, und baute stattdessen sämtliche, großen Dächer völlig neu in einem extrem scharfen, kantigen und spitz aufragenden, sogenannten hochgotischen Stil (High-Gothic style) wieder auf. Exakt diese sehr weitreichende, extrem massive bauliche und radikale Veränderung ist es jedoch, die der Burg erst ihre völlig unverwechselbare, extrem spitze, zackige und weltweit absolut bekannte Silhouette (Spiky silhouette) verlieh, die wir alle heute noch so sehr bewundern. Während sehr viele, sehr strenge architekturhistorische Puristen heute vehement und lautstark darüber streiten und argumentieren, dass dies in Wahrheit absolut nicht mehr wirklich historisch korrekt oder akkurat (Historically accurate) sei, war es doch völlig unbestritten und letztendlich genau Mockers absolut visionäre, romantisierende Arbeit, die Karlštejn erst zu genau jener ikonischen, weltberühmten und absolut perfekten Märchenstruktur (Fairytale structure) gemacht hat, als die sie heute von Millionen geliebt wird.
Wichtige, sehr nützliche und praktische Besucherinformationen
- Die einfachste Anreise (Getting There): Es ist eine absolut entspannte, extrem bequeme und sehr einfache 40-minütige Fahrt mit dem modernen Nahverkehrszug (Train ride) direkt ab dem großen Prager Hauptbahnhof bis in die kleine, malerische Ortschaft Karlštejn. Vom dortigen Bahnhof aus erwartet Sie jedoch noch ein moderat anstrengender, etwa 20- bis 30-minütiger Fußweg (Walk), der leider stetig und fast durchgehend steil den großen Hügel hinauf bis zu den großen, schweren Burgtoren führt. Dieser sehr malerische, schöne Weg führt Sie aber erfreulicherweise direkt durch das wunderschöne, alte Dorf, welches heute absolut lückenlos und dicht mit unzähligen, bunten Souvenirshops und vielen gemütlichen, lokalen Restaurants (Restaurants) gefüllt ist.
- Die strikt geregelten, geführten Touren (Tours): Es ist absolut und völlig unmöglich, die riesige, wertvolle Burg auf völlig eigene Faust und allein zu durchwandern; Sie müssen sich absolut zwingend, ohne jede Ausnahme und immer einer offiziell geführten Gruppentour (Guided tour) anschließen.
- Die klassische Tour I: Dies ist die grundlegende Basis-Tour. Sie deckt den großen Kaiserpalast und den historischen Marienturm ab. Sie ist absolut fantastisch und völlig ausreichend für normale, interessierte Gelegenheitsbesucher (Casual visitors).
- Die streng exklusive Tour II: Dies ist die absolut exklusive, extrem begehrte und umfassende Tour. Sie beinhaltet absolut alles aus der Tour I, führt Sie jedoch als absolutes Highlight zusätzlich und exklusiv hinauf in den Großen Turm und direkt in das faszinierende, atemberaubende Innere der extrem wertvollen Heilig-Kreuz-Kapelle (Holy Cross Chapel). Diese Tour wird von absolut jedem Reiseführer extrem, ausdrücklich und wärmstens empfohlen (Highly recommended), erfordert aber aufgrund der sehr strengen Limitierungen völlig zwingend eine sehr frühzeitige, verbindliche Vorab-Reservierung (Reservation).
- Absolut keine High Heels (No High Heels): Der lange Fußweg vom Tal hinauf zur Burg ist wirklich sehr steil, und absolut alle historischen Böden (Floors) innerhalb der gesamten, alten Burganlage sind durchgehend extrem abgenutzt, stark uneben und oftmals sehr rutschig. Bitte tragen Sie zu Ihrer eigenen Sicherheit unbedingt flache, sehr bequeme und vor allem extrem vernünftige Schuhe (Sensible shoes).
- Die perfekten Fotomotive (The View): Selbst für den Fall, dass Sie sich entscheiden sollten, gar nicht erst an einer kostenpflichtigen Tour ins Innere der Burg teilzunehmen, bieten die vielen, gut ausgebauten und extrem malerischen Wanderwege (Hiking trails) auf den sanften, waldigen Hügeln der unmittelbaren, weiten Umgebung absolut spektakuläre, extrem dramatische und völlig atemberaubende Aussichten (Spectacular views) auf die riesige Burg, wenn sie morgens majestätisch, mystisch und dunkel aus dem aufsteigenden, weißen Nebel (Mist) emporsteigt – was es zweifellos zum absolut ultimativen, perfekten Traum für jeden ambitionierten, leidenschaftlichen Fotografen (Photographer's dream) macht.